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Feindwärts der Mauer

Das Ministerium für Staatssicherheit und die West-Berliner Polizei

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Klaus Schroeder and Jochen Staadt

Die West-Berliner Polizei war die am intensivsten durch den DDR-Staatssicherheitsdienst überwachte Berufsgruppe im freien Teil der Stadt. West-Berlin lag aus Sicht des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) feindwärts der Mauer. Der Staatssicherheitsdienst sah in der West-Berliner Polizei eine bewaffnete gegnerische Kraft, die es im Krisenfall auszuschalten galt. Deswegen versuchte das Ministerium für Staatssicherheit der DDR mit immensem Aufwand, alles über die personelle, räumliche und sächliche Ausstattung der West-Berliner Polizei in Erfahrung zu bringen. Bislang wurden keine vergleichbaren Datensammlungen zu einer anderen West-Berliner Institution festgestellt. Der Forschungsverbund SED-Staat hat im Auftrag des Polizeipräsidenten in Berlin die MfS-Akten zur West-Polizei ausgewertet und in dieser Studie zusammengefasst.
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Andreas Petersen, Dozent für Zeitgeschichte an der Fachhochschule Nordwestschweiz und Leiter der Geschichtsagentur zeit&zeugen. Studium der Allgemeinen und Osteuropäischen Geschichte an der Universität Zürich, Dissertation zum Thema „Radikale Jugend“. Zuletzt untersuchte Andreas Petersen im Auftrag des Tagesspiegels den Einfluss des Ministeriums für Staatssicherheit auf das Blatt. Publikationen: „Black Box DDR“ (zusammen mit Ines Geipel), „Deine Schnauze wird Dir in Sibirien zufrieren. Ein Jahrhundertdiktat. Erwin Jöris“, zuletzt: „Einer von vielen. Stalingrad. Auf der Suche nach einem Soldaten“ (2013).

Lutz Prieß, geb. 1951, Dr. phil., Studium der Geschichte in Leipzig/Moskau, Universität Jena, IML beim ZK der SED; ab 1990 Institut für Geschichte der Arbeiterbewegung, Forschungsverbund SED-Staat, Gedenkstätten Sachsenhausen/Buchenwald, ZZF Potsdam, Studien/Ausstellungen zur Geschichte des Stalinismus in der SBZ/DDR, Geschichte der SED, „Prager Frühling“ und zur Geschichte des Nationalsozialismus.

Dagmar Schulze Heuling, Diplom-Politologin, Studium der Politikwissenschaft, Wirtschaftspolitik und Rechtswissenschaft in Münster und Berlin. Interessensschwerpunkte Politische Theorie und Wirtschaft. Wiss. Mitarbeiterin am Forschungsverbund SED-Staat, u.a. im Forschungsprojekt „Kenntnisse, Bilder, Deutungen – das zeitgeschichtliche Bewusstsein Jugendlicher“.

Jochen Staadt, geb. 1950, Dr. phil., Studium der Germanistik und Politologie an der Freien Universität Berlin. Seit 1992 Mitarbeiter im Forschungsverbund SED-Staat, Projektleiter. Autor der FAS und FAZ. Veröffentlichungen zur westdeutschen Studentenbewegung sowie zu den deutsch-deutschen Beziehungen und zur DDR-Geschichte.

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