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Psychotraumatherapeutische Behandlung von Patienten nach Akutem Herzinfarkt

Eine Psychotherapievergleichsstudie in der stationären Rehabilitation

Klaus Thomsen

Der Akute Herzinfarkt ist für die betroffene Person ein beängstigendes Erlebnis. Oft tritt er ohne Vorwarnung ein. Jeder siebente Patient entwickelt danach eine Posttraumatische Belastungsstörung mit psychischen Symptomen wie Ängstlichkeit, Depressionen, Reizbarkeit und Flashbacks. Dies ist ein weiteres Risiko für einen erneuten Infarkt und beeinträchtigt den Heilungsverlauf. Kann Psychotraumatherapie mit Eye Movement Desensitization and Reprocessing (EMDR) diesen Patienten helfen, sich schneller und nachhaltiger emotional zu stabilisieren?
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6. Untersuchungsplanung – Methodik

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Die aufwändige Langzeituntersuchung von Grande et al. (2002) zur Effektivität ambulanter versus stationärer Rehabilitation zeigt das Dilemma der Reha- Forschung. Untersucht man die Wirkung der gegenwärtigen Angebote in ihrer relativ unspezifischen, allenfalls modularisierten Form, dann erhält man Ergebnisse mit möglicherweise geringer Aussagekraft, da sich positive und negative Veränderungen wegen der „mangelhaften Treffsicherheit“ nivellieren. Nicht jedes standardisierte kardiologische Rehakonzept passt für die Bedürfnisse aller Koronarpatienten, vielleicht noch nicht einmal für eine Mehrheit von ihnen.

Andererseits ist bei den umfangreichen und eng definierten Behandlungsvorgaben der Versicherungsträger wenig Spielraum für therapeutische Variation und Innovation.

Vor diesem Hintergrund galt es eine Untersuchung zu planen, die in der Praxis geübte Behandlungsabläufe nicht behindert, aber doch einen wesentlichen Unterschied zur Standardbehandlung darstellt.

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