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Psychotraumatherapeutische Behandlung von Patienten nach Akutem Herzinfarkt

Eine Psychotherapievergleichsstudie in der stationären Rehabilitation

Klaus Thomsen

Der Akute Herzinfarkt ist für die betroffene Person ein beängstigendes Erlebnis. Oft tritt er ohne Vorwarnung ein. Jeder siebente Patient entwickelt danach eine Posttraumatische Belastungsstörung mit psychischen Symptomen wie Ängstlichkeit, Depressionen, Reizbarkeit und Flashbacks. Dies ist ein weiteres Risiko für einen erneuten Infarkt und beeinträchtigt den Heilungsverlauf. Kann Psychotraumatherapie mit Eye Movement Desensitization and Reprocessing (EMDR) diesen Patienten helfen, sich schneller und nachhaltiger emotional zu stabilisieren?
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8. Diskussion der Ergebnisse

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Von fünfzehn Hypothesen wird eine bestätigt, dreizehn werden verworfen und eine wird von der Prüfung mangels ausreichenden Datenrücklaufs ausgeschlossen.

Festgestellt werden kann zunächst:

Das traumatherapeutische Verfahren EMDR hat sehr wahrscheinlich einen positiven Einfluss auf PatientInnen, die durch ihren akuten Herzinfarkt stark psychisch belastet wurden. Und: Die allgemeine Annahme, dass die Anwendung dieses Verfahrens eine weitreichendere, über Traumaentlastung hinausgehende Wirkung hat, muss verneint werden.

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