Show Less
Open access

Zwischen Ideal und Ambivalenz

Geschwisterbeziehungen in ihren soziokulturellen Kontexten

Edited By Ulrike Schneider, Helga Völkening and Daniel Vorpahl

Der Sammelband bietet einen interdisziplinären Überblick über die Darstellung von Geschwisterbeziehungen und die Verwendung geschwisterbezogener Termini innerhalb abendländischer sowie antiker nahöstlicher Kulturtraditionen. Zum einen erörtern die Autoren spezifische Darstellungsformen, Prämissen und Funktionen exemplarischer Geschwisterpaare in Literatur, Bildender Kunst, Musik, Philosophie und historischer, gesellschaftspolitischer sowie religiöser Tradition. Zum anderen befassen sie sich mit den jeweiligen metaphorischen Rezeptionen und Adaptionen geschwisterlicher Termini, Motive und Zuschreibungen.
Show Summary Details
Open access

Verzeichnis der Autor_innen

Verzeichnis der Autor_innen

Dagmar Bruss: Studium der Italianistik, Philosophie und Wirtschaftswissenschaften in Hamburg, Stuttgart-Hohenheim und Leuven. 2015 Promotion im Fach Romanistik (Zwischen Geschwistern und Geschwisterlichkeit. Vom Umschlag des Genealogischen in die Horizontale bei Giovanni Verga und Robert Walser). 2007 bis 2011 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Romanistik an der Universität Hamburg. Arbeitsschwerpunkte: Historische Anthropologie, Verwandtschaftsforschung, Jahrhundertwende (19./20. Jh.) und Psychoanalyse.

Ulrich Engel: Studium der Katholischen Theologie in Münster und Bonn. 1998 Promotion im Fach Katholische Theologie in Fribourg (Umgrenzte Leere: Zur Praxis einer politischtheologischen Ästhetik im Anschluss an Peter Weiss’ Romantrilogie „Die Ästhetik des Widerstands“). 2006 Habilitation in Benediktbeuern (Zwischen Inkarnation und Negation). Seit 2001 Direktor des Institut M.-Dominique Chenu, Berlin. Seit 2013 Professor für Philosophisch-theologische Grenzfragen an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Münster und seit 2014 Prorektor ebendort. Arbeitsschwerpunkte: Politische Theologie, theologische Rezeption postmoderner Philosophien (G. Vattimo, J. Derrida, J.-L. Nancy, M. de Certeau, G. Agamben, R. Esposito) sowie Theologie des Ordenslebens.

Katharina Gerund: Studium der Amerikanistik (Kulturwissenschaft) in Erlangen und Madison. 2012 Promotion im Fach Amerikanistik in Bremen (Transatlantic Cultural Exchange: African American Women’s Art and Activism in West Germany). Seit 2012 Koordinatorin des DFG-Graduiertenkollegs 1718 „Präsenz und implizites Wissen“ an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Arbeitsschwerpunkte: Amerikanisierung/Reeducation, US-amerikanische Populärkultur, Gender Studies und feministische Theorie sowie afroamerikanische Literatur und Kultur.

Anna Głowacka: Studium der Klassischen Philologie und der Germanistik in Toruń und Halle/Saale. Seit 2009 Promotion im Fach Germanistik in Wien (Die Schwesternbeziehung in der Literatur des 19. Jahrhunderts). 2009 bis 2012 wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Polnischen Akademie der Wissenschaften in Wien. Derzeit Stipendiatin der Alfred Toepfer Stiftung Hamburg. Arbeitsschwerpunkte: Geschwisterforschung (v.a. Schwesternbeziehung), Familienformen und Familienbeziehungen, Frauenforschung sowie Autorinnen des ausgehenden 18. Jahrhunderts und des 19. Jahrhunderts.

Hans-Michael Haußig: Studium der Religionswissenschaft, Judaistik und Semitistik in Berlin und Jerusalem. 1997 Promotion in Berlin (Der Religionsbegriff in den Religionen. Studien zum Selbst- und Religionsverständnis in Hinduismus, Buddhismus, Judentum und Islam). Seit 1999 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Jüdische Studien und Religionswissenschaft/Lebensgestaltung-Ethik-Religionskunde (LER) an der Universität Potsdam. Arbeitsschwerpunkte: Religionsvergleichende Fragestellungen, Religionstheorie, Methodologie der Religionswissenschaft, Jüdische Mystik, Religionsgeschichte des neuzeitlichen Judentums und Islam. ← 339 | 340

Sandra Kaden: Studium der Geschichte und Germanistik in Potsdam und Verona. Seit 2011 Promotion im Fach Geschichte in Potsdam (Die Kaiserfrauen der iulisch-claudischen Dynastie im Spiegel der deutschen Geschichtsschreibung des 19. Jahrhunderts). Seit 2011 wissenschaftliche Mitarbeiterin für Geschichte des Altertums am Historischen Institut der Universität Potsdam. Arbeitsschwerpunkte: iulisch-claudische Dynastie sowie römische Geschlechter- und Rezeptionsgeschichte.

Rainer Kessler: Studium der Evangelischen Theologie in Mainz, Hamburg und Heidelberg. 1972 Promotion im Fach Evangelische Theologie in Heidelberg (Die Querverweise im Pentateuch). Anschließend Pfarrtätigkeit in Worms. 1991 Habilitation (Staat und Gesellschaft im vorexilischen Juda). 1993 bis 2010 (Emeritierung) Professor für Altes Testament im Fachbereich Evangelische Theologie an der Philipps-Universität Marburg. Seit 2014 Research Fellow der University of the Free State in Bloemfontein, Südafrika. Arbeitsschwerpunkte: alttestamentliche Prophetie, Sozialgeschichte des alten Israel und Ethik des Alten Testaments.

Yael Kupferberg: Studium der Neueren deutschen Literatur in Berlin sowie der Jüdischen Studien in Potsdam, Tel Aviv und Philadelphia. 2010 Promotion in Berlin (Dimensionen des Witzes um Heinrich Heine). Seit 2013 wissenschaftliche Mitarbeiterin für Jüdische Religionsphilosophie an der School of Jewish Theology an der Universität Potsdam. Arbeitsschwerpunkte: deutsch-jüdische Geistes- und Philosophiegeschichte des 18.–20. Jahrhunderts, Kritische Theorie sowie das Spätwerk Max Horkheimers (Habilitationsarbeit).

Uta Lohmann: Studium der Judaistik und Germanistik in Freiburg, Berlin und Jerusalem. 2012 Promotion in Duisburg-Essen (David Friedländers Reformpolitik im Zeichen von Aufklärung und Emanzipation der Juden in Preußen). Seit 2012 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Erziehungswissenschaft an der Universität Hamburg (Leitung des DFG-Projekts „David Friedländer und Wilhelm von Humboldt im Gespräch. Zur Wechselwirkung zwischen Haskala und neuhumanistischer Bildungstheorie“). Arbeitsschwerpunkte: Jüdische Bildungsgeschichte, Berliner Haskala und Kulturtransfer.

Constanze Musterer: Studium der Kunstgeschichte, Religionswissenschaft und Psychologie in Berlin. 2000 Magistra Artium (Die Kunstprojekte auf dem U-Bahnhof Alexanderplatz von 1958–1990). Seit 2007 freiberuflich als Projektleiterin, Kunstkritikerin, Kuratorin und Kunstvermittlerin in dem Bereich der modernen bis zeitgenössischen Kunst und Kultur. 2010 bis 2012 Kuratorin des Museo Murillo La Greca in Recife. Arbeitsschwerpunkte: Kunst und Gesellschaft, Kunst im urbanen Umfeld, Genderthematik sowie Kunst außereuropäischer Länder, speziell Lateinamerika und Afrika.

Ulrike Schneider: Studium der Jüdischen Studien und Germanistik in Potsdam. 2010 Promotion im Fach Germanistik in Potsdam (Jean Améry und Fred Wander. Erinnerung und Poetologie in der deutsch-deutschen Nachkriegszeit). Seit 2010 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Germanistik/Jüdische Studien und Religionswissenschaft sowie Koordinatorin des Studienganges Jüdische Studien an der Universität Potsdam. Arbeitsschwerpunkte: deutschjüdische Literatur, Holocaustliteratur, Erinnerungstheorie.

Helga Völkening: Lehramtsstudium für Sonderpädagogik, Katholische Theologie und Deutsch in Dortmund. Magisterstudium der Jüdischen Studien, Religionswissenschaft, der Alten Geschichte, Theologie und Judaistik in Potsdam, Berlin und Köln. Seit 2008 Promotion ← 340 | 341 in Potsdam (Die Imago-Dei-Vorstellung in der Sapientia Salomonis). 2001 bis 2004 sowie seit 2011 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Jüdische Studien und Religionswissenschaft (Schwerpunkt Christentum) an der Universität Potsdam. Arbeitsschwerpunkte: Exegese biblischer und deuterokanonischer Schriften, Biblische Motiv- und Rezeptionsgeschichte in religiösen und literarischen Traditionen, Mariologie und Mystik.

Daniel Vorpahl: Studium der Jüdischen Studien, Religionswissenschaft und Allgemeinen und Vergleichenden Literaturwissenschaft in Potsdam. Seit 2010 Promotion im Fach Judaistik in Bamberg (Die Rezeptionsgeschichte des Buches Jona in der frühjüdischen und rabbinischen Schriftauslegung von der Antike bis ins 10. Jh.). Seit 2013 wissenschaftlicher Mitarbeiter für Hebräische Bibel und Exegese an der School of Jewish Theology am Abraham Geiger Kolleg an der Universität Potsdam. Arbeitsschwerpunkte: Bibelexegese, Motivgeschichte und Rezeptionsforschung.

Jenny Vorpahl: Studium der Geschichte und Religionswissenschaft in Potsdam. Seit 2012 Promotion im Fach Religionswissenschaft in Potsdam (Die Rolle der Trauansprachen bei der Ritualisierung und Sakralisierung standesamtlicher Eheschließungen in Deutschland). Seit 2010 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Jüdische Studien und Religionswissenschaft/Lebensgestaltung-Ethik-Religionskunde (LER) an der Universität Potsdam. Arbeitsschwerpunkte: Ritualforschung und das Verhältnis von Säkularem und Religiösem im postmodernen Europa.

Denise von Weymarn-Goldschmidt: Studium der Geschichte und Deutschen Philologie in Basel. Seit 2012 Promotion im Fach Geschichte an der Basel Graduate School of History (Von Konkurrenten und Lieblingen – Geschwisterbeziehungen im deutschbaltischen Adel des 18. und 19. Jahrhunderts). Arbeitsschwerpunkte: Geschlechtergeschichte, historische Anthropologie und deutschbaltische Geschichte.