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Sprachen und Kulturen in Inter(Aktion)

Teil 2 – Linguistik, Didaktik, Translationswissenschaft

Series:

Nikolaos Katsaounis and Renate Sidiropoulou

Transdisziplinäre Sichtweisen werfen interdisziplinäre wissenschaftliche Fragestellungen auf und eröffnen neue Forschungswege. Diesem Anspruch will der vorliegende Sammelband gerecht werden. Durch die Überschneidung der Disziplinen lassen sich Problembereiche der «Sprachen und Kulturen und ihre Interaktion» darstellen, welche die Komplexität der modernen Gesellschaften reflektieren und zu höheren Abstraktionsebenen führen. Die Beiträge beschäftigen sich mit linguistischen Themenbereichen im deutsch-griechischen und anderen Kontexten, Pragmalinguistik, fremdsprachlicher und Multiliteralitätsdidaktik, translatorischen Fragen sowie mit Interkulturalität und Spannungsfeldern v.a. deutsch-griechischer Divergenzen aufgrund der aktuellen politischen Lage.
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Einleitung

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Anlässlich ihres fünfzigjährigen Bestehens veranstaltete die Abteilung für Deutsche Sprache und Philologie der Aristoteles Universität Thessaloniki vom 25. bis 28. Mai 2011 einen internationalen und interdisziplinären Kongress mit dem Thema Sprachen und Kulturen in (Inter)Aktion. Die Organisatorinnen und Organisatoren freuen sich, nach der unumgänglichen Auswahl und Perspektivenschärfung nun die ausgearbeiteten Beiträge dieses Treffens in drei Bänden der Öffentlichkeit vorstellen zu können. Gedankt sei an dieser Stelle allen Begutachtern der Beiträge, die diese in einem blind-review-Verfahren evaluierten. Dabei gilt unser besonderer Dank Frau Assoc. Prof. Anastasia Parianou, Ionische Universität, Abteilung für Fremdsprachen, Übersetzung und Dolmetschen und Herrn Assist. Prof. Georgios Markopoulos, Universität Athen, Philosophische Fakultät, Fachbereich für Philologie. Das Thema der Tagung und deren kulturwissenschaftlicher Ansatz ergaben sich unmittelbar aus der besonderen Situation der Fremdsprachenphilologien, befinden sich diese doch in einem permanenten code und culturalswitching, in einem sprachlichen und kulturellen Dritten Raum zwischen ihren Lehr- und Forschungsgegenständen und der anderssprachigen und heterokulturellen Umgebung des Universitätsstandortes. Sie leben, erleben und lehren daher Interaktivität im Sinn von Interkonnektivität als einem charakteristischen Merkmal der Globalisierung, jenem „Zustand der engmaschig vernetzten medialen, oft gleichzeitigen Verbindung zwischen Menschen und Abläufen auf dem gesamten Globus“, wie Ulfried Reichardt definiert (Reichardt, 249). Interaktionen zwischen verschiedenen Kulturen – nicht nur zwischen der deutsch- und der anderssprachigen –, Sprachen und Medien standen im Mittelpunkt des Kongresses, und wie das große Echo auf den Call for Papers bewies, werden...

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