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Gesetzliches Unrecht: Die Bedeutung des Begriffs für die Aufarbeitung von NS-Verbrechen

Die Rezeption der Radbruchschen Formel in Rechtsprechung und Rechtslehre nach 1945

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Clea Laage

Neubeginn oder Kontinuität nach 1945? In diesem Spannungsfeld steht die von Gustav Radbruch 1946 geprägte Formel gesetzliches Unrecht und übergesetzliches Recht auf der Seite des politischen und rechtlichen Neubeginns. Mit dem Begriff des gesetzlichen Unrechts ist ausgeschlossen, dass sich NS-Täter auf das despotische NS-Normensystem berufen. Die Diskussion nach 1945 um den Begriff des gesetzlichen Unrechts und seine positivierte Form, das Kontrollratsgesetz Nr. 10, wird anhand von fünf Fallgruppen analysiert: der NS-Amnestie des Erzberger-Mörders Tillessen, der Denunziationen im NS-Staat, dem Entzug jüdischen Vermögens, der NS-«Euthanasie» und der Justizverbrechen. Die Arbeit beschreibt, wie ein juristischer Neubeginn möglich war.
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Danksagung

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Ich danke

meinen Eltern Ursula und Gerhart Laage für die emotionale und finanzielle Unterstützung während meines Studiums, insbesondere während der Anfertigung der Diplomarbeit, die dieser Veröffentlichung zugrunde liegt,

meinem wissenschaftlichen Lehrer Prof. Dr. Joachim Perels, der mir in seinen Seminaren an der Universität Hannover Anregung zu der Diplomarbeit gab, und

Dr. Susanne Benzler sowie Holger Volk für die abschließende Durchsicht des Textes für diese Veröffentlichung.

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