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Gesammelte Werke

Schriften zur philosophischen Pädagogik Teil 1- Bildung – Begeisterung – Freiheit

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Tomasz Stepien

Im Gesamtwerk von Anton Hilckman nimmt die Konzeption der Sinnphilosophie mit der Frage nach dem Sinn von Freiheit, Bildung, Politik, Technik und Geschichte eine besondere Stelle ein. Im Mittelpunkt steht die Konzeption des Menschen als eines für die Freiheit begeisterten Wesens. Freiheit bedeutet aber auch moralische Verpflichtung, womit Hilckman auf die Bedeutung von Bildung bei der Verwirklichung des menschlichen Wesens – der Humanitas – verweist. Seine Sinnphilosophie erscheint als ein Manifest für Freiheit und Würde des Menschen. Zum Teil als Erstveröffentlichungen schließen die in diesem Band erstmalig zusammengestellten sinnphilosophischen Arbeiten Anton Hilckmans eine Forschungslücke in der Philosophie und den Geisteswissenschaften des 20. Jahrhunderts.
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Der heutige Stand der rassenkundlichen Forschung. Versuch einer allgemeinen Orientierung im Chaos der Anthropologie

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Der heutige Stand der rassenkundlichen Forschung82Versuch einer allgemeinen Orientierung im Chaos der Anthropologie

I. Mehr denn irgendeine Wissenschaft ist in den letzten Jahren die Anthropologie, speziell der Teil der Anthropologie, der sich mit der rassenkundlichen Erforschung unseres Kontinentes befasst, in den Vordergrund des allgemeinen Interesses getreten. Im allgemeinen pflegt einer Wissenschaft – und das ist die Rassenkunde ohne alle Frage – die Popularisierung nicht gut zu bekommen, vor allem dann nicht, wenn die betreffende Wissenschaft in sich selbst noch jung und noch nicht genügend gefestigt ist. Bei der Rassenkunde ist die Sache insofern noch besonders schwerwiegend, als sie, wiewohl eine Naturwissenschaft, doch die mannigfachsten Beziehungen zu den verschiedensten geisteswissenschaftlichen Gebieten hat. Auf rassenkundlichen Einsichten baut eine ganze Geschichtsdeutung, die die anthropologische Geschichtsauffassung auf, die sich letztlich geradezu zu einer richtigen den Lebensstil bestimmenden Weltanschauung auswächst. An sich ist ja gewiss nichts dagegen zu sagen, dass die Erkenntnisse einer Wissenschaft, die vom Menschen selber handelt, für diesen ungleich anwendbarer und praktisch fruchtbarer werden als etwa die einer anderen, der der Mensch mit einem rein sachlichen, unpersönlichen Interesse gegenübersteht. Um die Wissenschaft selber, vor allem, wenn deren Antworten noch nicht einmal recht eindeutig lauten, ist es aber dabei, zumal wenn das Wissen und Halbwissen um diese Dinge gleich in die weitesten Kreise hineingetragen wird, immer ein eigen Ding. Möglichkeiten und Vermutungen werden nur zu oft als Tatsachen ausgegeben, Fragen, die vorderhand noch gar nicht einmal lösbar sind, werden in kühner Vorwegnahme...

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