Show Less
Restricted access

Die Lebenslust zweier Pessimisten

Der Konflikt der modernen Kultur und Momente der Affirmation bei Luigi Pirandello und Eugene O’Neill

Series:

Sainab Sandra Omar

Als Erneuerer des Theaters und mit einem ausgeprägten Hang zum Pessimismus sind Luigi Pirandello und Eugene O’Neill in die Literaturgeschichte eingegangen. Entfremdungserscheinungen und das nahezu unausweichliche Scheitern sind wiederkehrende Motive in den Werken beider. Sowohl Pirandello als auch O’Neill bekannten aber, sie seien gar keine Pessimisten und bejahen das Leben sogar. In dieser ersten vergleichenden Studie werden deshalb die affirmativen Momente im jeweiligen Werk akzentuiert. Vor dem Hintergrund der Zeitdiagnose des deutschen Philosophen Georg Simmel kann trotz der nihilistischen Haltung eine Lust am Leben und eine geradezu vitalistische Grundüberzeugung der Autoren offengelegt werden.
Show Summary Details
Restricted access

4 Die „problematischen Erscheinungen“ im Werk Eugene O’Neills

Extract



4.1 Der Mensch und seine „hopeless hopes“

(„The Emperor Jones“, „The Great God Brown“, „The Iceman Cometh“, „Long Day’s Journey Into Night“)

In seiner Studie zum Spätwerk Eugene O’Neills reflektiert Ueli Schenker in einer Passage die Tragik der menschlichen Situation in den Stücken des amerikanischen Dramatikers. In wenigen Zeilen bringt er seine Beobachtungen zum unvermeidlichen Scheitern der Figuren O’Neills in einer Weise zum Ausdruck, die es erlaubt, an die für die vorliegende Untersuchung relevanten Überlegungen Georg Simmels anzuknüpfen. Schenker schreibt:

You are not authenticated to view the full text of this chapter or article.

This site requires a subscription or purchase to access the full text of books or journals.

Do you have any questions? Contact us.

Or login to access all content.