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Identität und Alterität

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Edited By Joanna Flinik and Barbara Widawska

Der Leitgedanke dieser Publikation ist die komplexe Frage nach der nationalen, kulturellen und persönlichen Identität. Welche Identitätsmodelle werden angeboten? Wie bildet sich die Identität im Spannungsfeld des Anderen und inwiefern ist das Andere bei der Herauskristallisierung der Identität notwendig? Bei einzelnen Fragestellungen zu Identität und Alterität geht es um eine Erforschung der Wechselbeziehung, die sich sowohl bei der Wahrnehmung von Fremdheit bzw. Anderssein manifestiert, als auch von Strategien der individuellen und kollektiven Selbstbestimmung beeinflusst wird. Die Studie diskutiert Identität und Alterität aus literatur- und kulturgeschichtlicher Sicht anhand von Künstlerbiographien, nationalen und kulturellen Symbolen, der Erfahrung von Heimat und Migration, der Wahrnehmung deutsch-polnischer Grenzregionen bis hin zu Sciencefiction-Inszenierungen und zeigt, dass Identität als Begriff sowohl für literatur- und kulturwissenschaftliche als auch für historische Analysen vonnöten ist.
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Über die Autoren

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Aglaia Blioumi, Dr. phil., studierte Germanistik an der Aristoteles-Universität Thessaloniki; 2000 Promotion an der FU Berlin (veröff. Dissertation: Interkulturalität als Dynamik. Ein Beitrag zur deutsch-griechischen Migrationsliteratur seit den siebziger Jahren. Von 2001 bis 2005 DaF-Lektorin an der Universität Thessaloniki und Dozentin am Postgraduiertenstudiengang für DaF der Fernuniversität Patras. Themenschwerpunkte: „Mündlicher und Schriftlicher Ausdruck im DaF-Unterricht“. Seit 2008 Koordinatorin der Fernstudieneinheit Schriftlicher Ausdruck; seit 2005 Assistenzprofessorin für Deutsche Literatur und Kultur an der Kapodistrischen und Nationalen Universität Athen; seit 2013 Stiftungsvorsitzende der Adamas-Stiftung. Forschungsschwerpunkte: Interkulturalität und Migrationsliteratur, Literatursemiotik, Kulturtransfertheorien, Literaturdidaktik. Zuletzt erschienen: Dekonstruktive Literaturdidaktik am Beispiel der deutschen Abteilung der Universität Athen. Zur Diskussion um eine praxisbezogene Theoriebildung. In: „Info-DaF“ 1 (2014), S. 582–596; Interkulturelle Familienkonstellationen in Literatur und Film. Beispiele aus dem türkisch-griechisch-deutschen Kontext. In: Michaela Holdenried (Hg): Interkulturelle Familienkonstellationen. Berlin: Transkript Verlag 2012, S. 107–120.

Anna Chiarloni, ist Emeritierte Professorin für Deutsche Literatur an der Universität Turin. Schwerpunkte der Forschung und Publikationen (Bücher): Le quinte della memoria. Quattro saggi su Goethe, Torino 1988; Christa Wolf, Torino 1988; Nuovi Poeti Tedeschi, Torino 1994; Germania 1989. Cronache letterarie della riunificazione tedesca, Milano 1998; (Hg.) La prosa della riunificazione. Il romanzo in lingua tedesca successivo al 1989, Alessandria 2002; (mit G. Luzzi): Volker Braun, La sponda occidentale, Lyrische Anthologie, Roma 2009; (Hg.): Poesia Tedesca del Novecento, Bari 2009; (Hg.) Oltre il muro. I linguaggi della Germania riunificata, Roma 2009; Zuletzt erschienen:...

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