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Die empfängergerichtete Organspende

Im Kontext der bedingten Einwilligung in die Organentnahme

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Martina Resch

Die Arbeit unterzieht die Regelungen des Transplantationsgesetzes (TPG) hinsichtlich der Verknüpfung einer Organspendeerklärung mit einer Bedingung einer verfassungsrechtlichen Prüfung. Nach einem Überblick über den aktuellen gesetzlichen Rahmen für Leichen- und Lebendspende wird zunächst die Verfassungsmäßigkeit der Restriktion des Empfängerkreises bei der Lebendspende untersucht, um sodann die generelle Beschränkbarkeit der Organspendeerklärung zu erörtern. Der Schwerpunkt der Arbeit liegt auf einer verfassungsrechtlichen Prüfung der Vereinbarkeit einer Leichenspende zugunsten eines ausgewählten Empfängers mit dem TPG. Die verfassungsrechtliche Prüfung zeigt, dass dem (postmortalen) Selbstbestimmungsrecht des potentiellen Spenders sowie dem Gleichheitsgrundsatz nicht hinreichend Beachtung zukommen. Insofern plädiert die Autorin für die Einführung einer Rechtssicherheit schaffenden Ausnahmeregelung in § 9 Abs. 2 TPG, welche die empfängergerichtete Leichenspende unter gewissen Voraussetzungen zulässt, und stützt dieses Ergebnis durch ethische Aspekte.
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Danksagung

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Mein besonders herzlicher Dank gilt meinem Doktorvater Herrn Prof. Dr. Hans Lilie, dessen Engagement und Leidenschaft für das Recht der Organ- und Gewebespende schlichtweg ansteckend sind. So gab er mir nicht nur die Anregung zu dieser Arbeit, sondern betreute mich während der gesamten Entstehungszeit stets mit gutem Rat und Tat. Seine Unterstützung sowie seine zügige Durchsicht der Arbeit ermöglichten es, meine Promotion in einer angemessenen Zeit abzuschließen. Auch Herrn Prof. Dr. Günter Kirste danke ich herzlich für die Möglichkeit des persönlichen Gespräches im Laufe der Entstehung der Arbeit, wobei ich entscheidende Einblicke in die praktischen Umsetzungsschwierigkeiten der bedingten Spendebereitschaft erhalten konnte. Insbesondere sei ihm auch für die äußerst rasche Erstellung des Zweitgutachtens gedankt.

Der allergrößte Dank ist nicht zuletzt ist meiner Familie auszusprechen, der ich diese Arbeit widmen möchte. Stets habe ich von allen Seiten die denkbar größte Unterstützung, nachhaltiges Interesse und unnachgiebigen Ansporn für meine Arbeit erfahren dürfen. Ohne sie wäre deren zielstrebige Fertigstellung undenkbar gewesen.

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