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Die «prozessuale Tat» nach deutschem Recht und der «angeklagte Akt» nach thailändischem Recht

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Kanpirom Komalarajun

Das Problem des Tatbegriffs findet bis jetzt keine optimale Lösung. Dies liegt nicht daran, dass keine dementsprechende Theorie besteht, sondern daran, dass eine einzige Theorie nicht in der Lage dazu ist, das Phänomen zu beschreiben. Um hier genauer differenzieren zu können, ist es nötig, zwei Problemgruppen des Tat- bzw. Aktbegriffs streng voneinander zu unterscheiden: Tatausweitung und Tatersetzung. Sie sind unterschiedlicher Natur und benötigen zwei unterschiedliche Lösungswege. Die erste Problemgruppe betrifft die Frage, wie groß der Geschehensabschnitt ist, der unter den Begriff einer Tat beziehungsweise eines angeklagten Akts im prozessualen Sinne fällt, und ob die Strafsache noch im selben Bereich liegt. Die zweite Problemgruppe betrifft die Frage, ob der in der Anklage formulierte Vorwurf durch einen anderen ersetzt werden soll, und deshalb der ursprüngliche Vorwurf wegfällt.
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Vorwort

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Die folgende Arbeit, die durch ein großzügiges Stipendium der Universität Dhurakij Pundit, Bangkok, gefördert wurde, hat der Rechts- und Staatswissenschaftlichen Fakultät der Universität Bonn im Wintersemester 2013/2014 als Dissertation vorgelegen.

Mein besonderer Dank gilt meinem Doktorvater, Herrn Professor Dr. Dres. h.c. Urs Kindhäuser, der mich in jeglicher Hinsicht unterstützt hat. Auch ganz herzlich möchte ich Herrn Professor Dr. Friedrich Toepel danken, der die Erstellung des Zweitgutachtens übernahm und in vielfätiger Weise konstruktive Kritik übte. Auch Frau Professor Dr. Ingeborg Puppe möchte ich für die zahlreichen interessanten Diskussionen danken. Dank gilt außerdem meinen Diskussionspartnern Dr. Juan Pablo Mañalich Raffo, Javier Contesse Singh und Beatriz Corrêa Camargo, die immer bereit waren sich rechtstheoretischen und strafrechtsdogmatischen Fragen zu widmen. Für wertvolle Hilfe danke ich in erster Linie Herrn Dr. Kay H. Schumann. Für die sprachlichen Überprüfungen bedanke ich mich bei Julia Stinner, Susanne Kathary, Lena Mertins und Verena Krist. Meiner Familie, Freunden und Kollegen, die mich von Anfang an bei dieser Arbeit unterstützt haben, gilt mein besonderer Dank.

Nicht vergessen zu danken möchte ich meinen thailändischen akademischen Lehrern, Herrn Professor Dr. Kanit NaNakorn und Herrn Professor Dr. Udom Rathamrit, die mir die schöne Welt des Strafrechts eröffnet haben.

Bangkok, März 2014

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