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Die Souveränität der Gliedstaaten im Deutschen Bund

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Sven Jansen

Mit der Unterzeichnung der Bundesakte wurde 1815 auf dem Wiener Kongress der Deutsche Bund gegründet. Die Bundesakte bezeichnete die deutschen Fürsten als souverän und erhob die Unabhängigkeit der deutschen Staaten sowie die Erhaltung der Sicherheit Deutschlands zu Bundesprinzipien. Man bestimmte allerdings nicht, inwieweit der Deutsche Bund zur Bewahrung der Sicherheit Deutschlands auch die Unabhängigkeit der Gliedstaaten und die Souveränität der deutschen Fürsten begrenzen durfte. Vor diesem Hintergrund will die Studie aufzeigen, welche Rechte die Souveränität der Fürsten und die Unabhängigkeit der deutschen Staaten umfassten.
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Einleitung

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1815 wurde auf dem Wiener Kongress der Deutsche Bund gegründet und hierdurch eine neue Ära der deutschen Geschichte eingeläutet, die – mit nur kurzen Unterbrechungen – über 50 Jahre andauern sollte.1 Die in Wien beschlossene Bundesakte2 und die fünf Jahre später verabschiedete Wiener Schlussakte3 bildeten die primären Rechtsgrundlagen der neuen Staatenverbindung. Die Aufgaben des Bundes und dessen Rechtsbeziehungen zu seinen Mitgliedern ergaben sich bereits aus den ersten beiden Artikeln der Bundesakte:

„Art. 1: Die souverainen Fürsten und freien Städte Deutschlands […] vereinigen sich zu einem beständigen Bunde, welcher der deutsche Bund heißen soll.

Art. 2: Der Zweck desselben ist Erhaltung der äußeren und inneren Sicherheit Deutschlands und der Unabhängigkeit und Unverletzbarkeit der einzelnen deutschen Staaten.“

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