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Mitarbeiterbindung im Einflussfeld gesellschaftlicher Modernisierung in Mittel- und Osteuropa

Eine Analyse am Beispiel der Automobilzulieferindustrie in Rumänien

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Malte Krill

Beim Aufbau von Standorten in internationalen Wachstumsregionen hat sich immer wieder eine Herausforderung für Unternehmen als zentral herausgestellt: die Bindung trainierter und motivierter Mitarbeiter bei gleichzeitiger Wahrung von Kostenprämissen und Lohngerechtigkeit. Um diesem Dilemma zu entgehen, entwickelt der Autor ein umfassendes Erklärungs- und Gestaltungsmodell zur Mitarbeiterbindung als Erfolgsfaktor beim Standortaufbau. Dabei werden neben den interkulturellen Anforderungen auch die Bedürfnisse gesellschaftlicher Modernisierung integriert sowie Kostenauswirkungen beleuchtet. Konkrete Gestaltungsempfehlungen – unter anderem basierend auf einer Befragung von Firmen in Rumänien – ermöglichen es Unternehmen, sich sowohl strategische als auch operative Wettbewerbsvorteile in dynamischen Wachstumsmärkten zu sichern.
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Über die Variable InstrumentIndex wurden die Unternehmen in Rumänien jeweils den Kategorien „Monetär“, „Mischform“ und „Nicht-monetär“ zugewiesen. Die Kategorie repräsentiert dabei den Stand der in dem jeweiligen Unternehmen eingesetzten Mitarbeiterbindungsinstrumente. Ein Unternehmen aus der Gruppe „Nicht-monetär“ kann neben nicht-monetären Instrumenten auch Mischform- und monetäre Instrumente einsetzen. Hingegen setzen Unternehmen der Gruppe „Monetär“ überwiegend bis ausschließlich auf monetäre Mitarbeiterbindungsinstrumente. Unternehmen, die der Gruppe „Mischform“ angehören, setzen überwiegend bis ausschließlich monetäre und Mischforminstrumente ein. Der vereinzelte Einsatz von nicht-monetären Instrumenten ist nicht ausgeschlossen. Abbildung 41 zeigt den Anteil der Unternehmen in Rumänien nach den überwiegend eingesetzten Mitarbeiterbindungsinstrumenten.



Abbildung 41: Anteil der Unternehmen nach Standort und eingesetzten Mitarbeiterbindungsinstrumenten

← 191 | 192 → Der Großteil der Unternehmen in Rumänien setzt vorwiegend monetäre Instrumente zur Bindung ihrer Mitarbeiter ein (46 Prozent). Der Anteil der Unternehmen, die primär auf nicht-monetäre Mitarbeiterbindungsinstrumente bauen, ist mit 14 Prozent relativ gering.

Die Einschätzung der befragten Unternehmen hinsichtlich der vorwiegend eingesetzten Mitarbeiterbindungsinstrumente in den jeweiligen Muttergesellschaften zeigt, dass sich die Verhältnisse hier umdrehen. Demnach setzen mehr als die Hälfte der Muttergesellschaften überwiegend nicht-monetäre Mitarbeiterbindungsinstrumente ein (53 Prozent). Der Anteil der Unternehmen, die primär auf monetäre Maßnahmen setzen, ist mit zehn Prozent sehr gering. Die Kategorie „Mischform“ ist sowohl bei rumänischen Unternehmen als auch bei deren Muttergesellschaften in etwa gleich stark vertreten (39 bzw. 38 Prozent).

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