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Recht nach dem Arabischen Frühling

Beiträge zum islamischen Recht IX

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Edited By Bruno Menhofer and Dirk Otto

Der von der Gesellschaft für arabisches und islamisches Recht herausgegebene Band enthält die Vorträge, die auf der Jahrestagung der Gesellschaft 2012 in Heidelberg gehalten wurden. Ergänzt werden diese durch eine Reihe von Vorträgen, die ebenfalls die Veränderungen der rechtlichen Strukturen nach dem Arabischen Frühling in den betroffenen Ländern und im gesamten Rechtskreis islamisch beeinflusster Rechtsordnungen zum Gegenstand haben. Die Beiträge spannen dabei einen Bogen von den islamischen Einflüssen auf die ägyptische Verfassung über Chancen der Rechtsentwicklung im Arabischen Frühling und Strukturen des Vereins- und Versicherungsrechts bis hin zu aktuellen Fragen der Schiedsgerichtsbarkeit in Saudi-Arabien.
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Investitionen in Tunesien: Ambitionierte Ziele und attraktive Perspektiven

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Dipl.-Ing. Menhal Sebai, Geschäftsführer des Deutschlandbüros der FIPA Tunisia

Tunesien ist die Geburtsstätte des arabischen Frühlings und kann auf einer alten, mediterranen Handelskultur und reichhaltigen Erfahrung mit internationalen Investitionen aufbauen. Das Streben nach Freiheit und Selbstbestimmung sowie die Chancengleichheit für Jedermann setzt große Kräfte frei, die auch für das Wirtschaftsleben fruchtbar sein werden. In Verbindung mit der traditionellen Weltoffenheit bedeutet dieser Wandel neue und gute Chancen für internationale Investitionen. Die Befreiung von Korruption und Nepotismus wird neue Perspektiven für ein gedeihliches Wachstum eröffnen.

Dieser Wandel zu einer selbstbestimmten Demokratie bedeutet aber auch große Herausforderungen, die zu meistern sind. Die für eine gesunde Volkswirtschaft wichtige Wertschöpfung fordert ambitionierte Entwicklungsziele, die nur mit viel Arbeit und mit Hilfe ausländischer Investoren zu erreichen sind. So soll die Arbeitslosigkeit im nächsten Jahrzehnt von 18% auf 8% gesenkt und ein Wirtschaftswachstum von jährlich 7% erzielt werden1.

Trotz des politischen Umbruchs ist die wirtschaftliche Situation in Tunesien stabil: Die öffentliche Infrastruktur funktioniert normal, die staatliche Verwaltung im Wirtschaftsbereich arbeitet gesetzmäßig, die Versorgung des Landes über alle Vertriebswege ist gewährleistet, und der Export läuft unbehindert weiter.

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