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Paradoxien humanitärer Hilfe

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Christine Idems

Wie sinnvoll ist humanitäre Hilfe? Wieso kann sie auch Schaden anrichten? Die Arbeit Paradoxien humanitärer Hilfe entstand vor dem Hintergrund humanitärer Einsätze der Autorin als Krankenschwester nach dem Genozid in Ruanda, im Sudan und in Kroatien. Sie untersucht die gesellschaftlichen Bedingungen von Katastrophen und den Einfluss sozialer Prozesse auf die Konzeptualisierung und Praxis humanitärer Hilfe. Sie analysiert die Literatur und wertet ihre Erfahrungen aus, um Widersprüche humanitärer Hilfe zu veranschaulichen. Besonders wichtig ist ihr die Perspektive der Empfänger, über deren Bewältigungsstrategien sie in Ruanda forschte. Die Autorin plädiert dafür, sie nicht nur als Opfer wahrzunehmen und humanitäres Handeln stärker an ihren Bedürfnissen auszurichten.
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Danksagung

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Nach Einsätzen als Krankenschwester in einigen humanitären Krisen und im daran anschließenden sozialwissenschaftlichen Studium stellten sich für mich mehr Fragen zu den Widersprüchen humanitärer Hilfe, als dass ich Antworten fand. Einige dieser Fragen versuchte ich durch die intensive Auseinandersetzung mit dem Thema zu beantworten. Weil eine solch gründliche Beschäftigung mit einem Gegenstand nur im Rahmen einer längeren wissenschaftlichen Arbeit möglich ist, entschied ich mich dazu, dem Vorschlag Christian Sigrists zu folgen, und eine Dissertation zu verfassen. Es ist seiner Ermutigung und Begleitung als Doktorvater und der seiner Frau Ute Sigrist zu verdanken, dass ich die Arbeit begonnen und letztendlich überhaupt abgeschlossen habe. Er und der Zweitgutachter Jens Naumann (†) haben mir während des Studiums nicht nur den Zugang zu vielen neuen Wissensgebieten und interessanten Fragestellungen ermöglicht, sie haben auch trotz anderer Forschungsinteressen und abweichender Bewertung bestimmter Aspekte des Themas dieser Arbeit ihr Interesse an der Fertigstellung beibehalten und durch ihre beiden Gutachten die Fehler und Ungenauigkeiten der Arbeit benannt. Bei beiden Professoren möchte ich mich dafür ausdrücklich bedanken. In der hier vorliegenden überarbeiteten Fassung habe ich versucht, der Analyse der beiden Gutachten Rechnung zu tragen. Alle Ungenauigkeiten und Fehler, die sich noch immer in dem Text befinden, sind allein mir anzulasten.

Diese Arbeit wäre nie entstanden, wenn mich die Erfahrungen, die ich während der Einsätze in der humanitären Hilfe machen durfte, nicht auf die sozialen Zusammenhängeneugierig gemacht...

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