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Jugendsprachen

Stilisierungen, Identitäten, mediale Ressourcen

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Edited By Helga Kotthoff and Christine Mertzlufft

Sprachverhalten – von Kiezdeutsch bis zur Schreibstilistik von Mädchen auf Internetplattformen – gerät in diesem Beitrag zur Jugendsprachforschung als soziale Positionierungsaktivität in den Blick. Jugendliche nutzen ihr Wissen um kommunikationsstilistische Zuordnungen vielfältig, um sich als ein bestimmter Typus zu entwerfen, aber auch, um soziale Typen zu zitieren, zu karikieren und mit Zuordnungen zu spielen. Die deutschen und englischen Beträge dieses Bandes zeigen ein weltweites Spektrum. In vielen Ländern sind Sprech- und Schreibstile entstanden, bei denen Jugendliche Sprachen mischen und Regelverletzungen zur situativen Gebrauchsnorm einer Clique werden lassen. Junge Italo-Deutsche geraten mit ihrem Varietätenspektrum ebenso ins Blickfeld wie Studierende aus Ghana und SchülerInnen aus den USA, Dänemark und Georgien. Jugendliche haben in den Textsorten der sozialen Internetzwerke Schreib- und Bildstilistiken entwickelt, die nicht nur eigenwillig sind, sondern in ihrer Normferne wieder neue Normen konstituieren.
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Vorwort

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Der vorliegende Sammelband basiert auf der 6. Internationalen Tagung zu Jugendsprachen, die im März/April 2011 an der Universität Freiburg unter dem Thema Jugendsprachen – Dynamiken und kulturelle Kontexte (Youth languages – Dynamics and cultural contexts) durchgeführt wurde. Die Tagung wurde durch die großzügige Unterstützung der Deutschen Forschungsgemeinschaft ermöglicht. Einzelne Teilnehmerinnen und -teilnehmer erhielten zudem Reisekostenzuschüsse vom DAAD.

Für die Mithilfe bei der Organisation der Tagung bedanken wir uns herzlich bei Ulrike Ackermann und Petra Landwehr. Die Durchführung der Tagung wurde nicht nur durch ihre Hilfe, sondern auch durch die von Kira Urschinger und Friedrich Lang erst bewältigbar. Ihnen gilt auch unser Dank. Für die Hilfe bei der Fertigstellung dieses Bandes bedanken wir uns bei Rieke Petter und Hicham Jeddou.

Unser Dank gilt aber auch Eva Neuland, der Herausgeberin der Reihe Sprache – Kommunikation – Kultur. Soziolinguistische Beiträge, für die Aufnahme in die Reihe.

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