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Exportdeterminanten serbischen Obstes

Eine triangulative Wertschöpfungskettenanalyse zur Exploration potenziell hemmender Einflussfaktoren im bilateralen Lebensmittelhandel

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Eli Kolundzija

Was hindert serbische Unternehmen daran ihre Potenziale in Produktionsmenge, Wettbewerbsfähigkeit und Weiterveredlung auszuschöpfen? Können Faktoren identifiziert werden, die den internationalen Obsthandel mengen- und wertmäßig begrenzen? Mittels dreier empirischer Analysen, nämlich je einer qualitativen Branchen- und Wertschöpfungsketten- sowie einer ökonometrischen Gravitationsanalyse, konnten bislang in der Literatur nicht betrachtete Handelsdeterminanten ermittelt werden, die den makro-ökonomischen Fokus um die mikro- bzw. sozio-ökonomischen und meso-ökonomischen Phänomene und Perspektiven erweitern. Die dem Gravitationsmodell unterliegende Datenbasis umfasst hierbei den bilateralen Handel zwischen 20 obst-exportierenden Ländern und sechs obst-importierenden EU-Ländern.
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4 Empirische Analyse des serbischen Obstsektors

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- Exploration potenzieller Handelshemmnisse aus Sicht der WSK- Teilnehmer

Das Ziel der Exploration relevanter handelshemmender Faktoren, die seitens der serbischen Unternehmen innerhalb der Lebensmittelversorgungskette (Food Supply Chain) wahrgenommen werden, stellt eine besondere Herausforderung an die Konzeption des Forschungsdesigns dar. Zur Begründung der Designwahl werden zunächst in Kapitel 4.1. die theoretischen Grundlagen und konzeptionellen Anforderungen skizziert. Kapitel 4.2. beschreibt das ausgewählte Forschungsdesign und stellt dessen Umsetzung und methodische Integration in den Forschungskontext dar.

4.1 Literaturüberblick und methodologische Grundlage des Forschungsdesigns

PREIN et al. beschreiben die Notwendigkeit einer Verknüpfung der nach GIDDENS als komplementär zu betrachtenden quantitativen und qualitativen Methodenstränge. Dabei soll auch die von WILSON 1981 postulierte Vermeidung einer theoretischen Einseitigkeit beachtet werden. Hiermit ist insbesondere die Tendenz der Nichtberücksichtigung sozialer Phänomene durch die strukturanalysierende quantitative Methodik sowie die mangelnde Objektivität der akteurszentrierten qualitativen Herangehensweise gemeint (GIDDENS, 1988, S. 390; WILSON, 1973, S. 54–79; PREIN, KELLE, KLUGE, 1993, S. 6–7).

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