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Biografische Studie zur Person und zum Werk Friedrich Fröbels

Detlef Krone

Dieses Buch ist eine kritische Würdigung des pädagogischen Konzeptes und Schaffens Friedrich Fröbels. Ausgehend von einer Auswertung einer Vielzahl seiner Briefe wird ein mehrperspektivischer Blick auf seine Person und auf Aspekte seiner Erziehungspraxis vorgenommen. Es werden exemplarische Betrachtungen von Fröbels Ausführungen erstmalig mithilfe von textanalytischen Verfahren (Wortformen, Wortverwendungen) durchgeführt. Der Autor erreicht dadurch einen vertieften Einblick in Fröbels Zugang zur Weltwahrnehmung.
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2. Konzeptioneller Ansatz der Studie

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2.    Konzeptioneller Ansatz der Studie

Unter dem Eindruck der Fülle an Literatur über Fröbel und seiner eigenen umfangreichen Schriften halte ich mich in dieser Studie an Brief-Editionen der bekannten Biografen und Biografinnen aus der Fröbelforschung: Alexander B. Hanschmann, Wichard Lange, Bruno Gumlich, Johannes Prüfer, Erika Hoffmann, Reinhold Wächter, Erika Denner. Zum einen bieten sie umfangreiches Quellenmaterial über Fröbel; darüber hinaus erweisen sich die Arbeiten von Hoffmann, Denner und vor allem die von Heiland als bemüht quellentreue Grundlagen. In den Jahrzehnten nach dem 2.Weltkrieg bis 2009 wurden von Hoffmann, Hoffmann/Wächter und Heiland einige Editionen vorgelegt, die weitere Briefe und Publikationen von Fröbel gleichermaßen enthalten.

Nach mehrjähriger Vorarbeit wurde das Projekt „Fröbelbrief-Gesamtedition“ mit Beteiligung der Fröbel-Forschungsstelle der Universität Duisburg (Helmut Heiland) und der Bibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung (bbf-dipf, Berlin) 2008 abgeschlossen und für jedermann nutzbar ins Netz gestellt.41 Die gesamte Online-Ausgabe umfasst knapp über 1700 transkribierte Briefeinheiten.

Die hier vorliegende biografische Untersuchung Fröbels ist eine der ersten, die sich umfänglich auf diese Online-Ausgabe bezieht. Bedingt durch die lange Vorlaufzeit dieser Arbeit und durch diesen neuen Zugang kommt es bei der Zitation zu unterschiedlichen Quellenangaben: zur papiernen und zur Online-Edition. Für die Darstellung Fröbels halte ich mich an seine Erinnerungen, aber auch an Schilderungen von Personen, die ihn zu Lebzeiten noch kennnenlernten. Vorrangig verwende ich die Standard-Editionen von Lange, Hoffmann/Wächter, Hoffmann und Heiland. Aus den...

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