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Transkulturelles Lernen im Fremdsprachenunterricht

Theorie und Praxis

Edited By Frauke Matz, Michael Rogge and Philipp Siepmann

Der Begriff des transkulturellen Lernens steht für ein breites Spektrum neuer Ansätze in der Fremdsprachendidaktik, deren gemeinsamer Nenner ein veränderter Begriff von Kultur, Identität und Differenz ist. Dieser Band versammelt Beiträge der Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Konferenz «Transkulturelles Lernen im Fremdsprachenunterricht: Theorie und Praxis», die 2012 an der Ruhr-Universität Bochum stattfand. In ihren Beiträgen zeigen die Autorinnen und Autoren, welche neuen Perspektiven die transkulturelle Öffnung des Fremdsprachenunterrichts der Kultur- und Literaturdidaktik sowie internationalen Begegnungs-, Austausch- und Theaterprojekten eröffnet. Sie leisten damit einen Beitrag zur theoretischen Fundierung und Etablierung des Forschungsfelds des transkulturellen Lernens.
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Einleitung: Frauke Matz, Michael Rogge, Philipp Siepmann

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Frauke Matz, Michael Rogge, Philipp Siepmann

Der vorliegende Band versammelt Beiträge der Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Nachwuchstagung ‚Transkulturelles Lernen im Fremdsprachenunterricht: Theorie und Praxis’, welche am 10. und 11. Februar 2012 an der Ruhr-Universität Bochum stattfand. Diese sollte zum einen der Vernetzung der wissenschaftlichen Nachwuchsforscher dienen, deren Dissertations- und Habilitationsprojekte sich mit dem Themenkomplex des transkulturellen Lernens befassen. Zum anderen sollten einige grundlegende Fragen in Bezug auf die Herausforderungen des Fremdsprachenunterrichts durch das transkulturelle Paradigma erörtert werden. Dabei standen dem wissenschaftlichen Nachwuchs mit Prof. Dr. Werner Delanoy von der Universität Klagenfurt sowie Prof. Dr. Laurenz Volkmann von der Universität Jena zwei ausgewiesene Experten auf diesem Gebiet zur Seite.

Im Verlauf der zwei Konferenztage zeigte sich, dass der Begriff von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern in ihrer Forschung sehr unterschiedlich aufgefasst und deshalb aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachtet wird, sodass man in Bezug auf transkulturelles Lernen durchaus von einem umbrella term für eine ganze Reihe innovativer didaktischer Ansätze sprechen kann. Ihren gemeinsamen Nenner bildet der Versuch, der Vielstimmigkeit im Klassenraum Gehör zu schenken und der gestiegenen kulturellen Komplexität einer globalisierten Welt gerecht zu werden, der Schülerinnen und Schüler heute begegnen. Diese stellt speziell in fremdsprachlichen Kommunikations-situationen besondere Anforderungen, die sich anhand von Modellen interkultureller Kommunikation bzw. Kompetenz aus Sicht der Vertreter des transkulturellen Paradigmas nicht mehr zufriedenstellend erfassen lassen. Über diesen gemeinsamen Grund hinaus eröffnet sich ein weites Feld, das nun zunächst grob ‚kartiert’ wird und...

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