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«Content and Language Integrated Learning» (CLIL) im Musikunterricht

Eine Studie zu CLIL-Musikmodulen

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Charlott Falkenhagen

Vor dem Hintergrund der bisher eher geringen Beachtung des Unterrichtsfachs Musik für ein integriertes Sachfach- und Fremdsprachenlernen ( Content & Language Integrated Learning) untersucht diese Arbeit das besondere Potenzial von Musik als CLIL-Modulpartner. Gerade aufgrund der fachspezifischen Arbeitsweisen in Form von rezeptiv-/produktiv-handelnder Auseinandersetzung mit Musik und einer dadurch erhöhten Emotionalität sowie Involviertheit der Lernenden ergeben sich vielfältige positive Begegnungen mit der Fremdsprache als Arbeitssprache. Neben einer ausführlichen Diskussion des Forschungsstands zu CLIL-Musik stehen auf der Basis einer unterrichtspraktischen Studie Aussagen zu motivationalen, fachlich-inhaltlichen, fremdsprachlichen sowie interkulturellen Aspekten im Fokus. Diese werden im Hinblick auf die Lehr- und Lernpraxis von CLIL-Musikmodulen diskutiert und interpretiert.
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5 Darstellung und Auswertung der empirischen Ergebnisse

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5.1 Quantitative Analyse der Schülerfragebögen

In diesem Teilkapitel werden die quantitativen Ergebnisse aus den Fragebögen vor und nach der Durchführung des CLIL-Musikmoduls vor dem Hintergrund der Forschungsfragen dargestellt, ausgewertet und diskutiert. Dazu werden die für die Hypothesen relevanten Fragen aus den Fragebögen in Beziehung gesetzt und interpretiert. Zur Darstellung der Ergebnisse werden Balken-, Kreis- sowie Streudiagramme verwendet. Alle Daten und die dazugehörigen Berechnungen wurden mithilfe des Computerprogramms SPSS, speziell für die quantitative Datenauswertung entwickelt, erstellt. Eine Auflistung aller Datensätze in Form von Diagrammen, Korrelationsberechnungen und Häufigkeitstabellen zu jeder Frage der Fragebögen altersstufenweise und schulartenspezifisch findet sich im Anhang.103 Im vorliegenden Fließtext werden alle Probanden als Gesamtgruppe betrachtet und die Ergebnisse aus den Fragebögen entsprechend dargestellt.

Da die Anlage der Fragebögen nicht dem klassischen Design eines Vorher-Nachher-Fragebogens104 entspricht, werden ausschließlich zu den Aussagen im Bereich Motivation direkte Rückschlüsse zwischen Vorher und Nachher gezogen. Hier basieren die Angaben der Probanden auf exakt gleicher Frageformulierung im Vorher- wie im Nachher-Fragebogen. Zum fachlich-inhaltlichen und sprachlichen Kompetenzzuwachs sowie zur kulturellen Identifikation ist der Nachher-Fragebogen wesentlich differenzierter konzipiert.105 Aus diesen Gründen werden die quantitativen Ergebnisse zunächst in zwei Unterkapiteln, „Schülerfragebogen vor dem CLIL-Musikmodul“ und „Schülerfragebogen nach dem CLIL-Musikmodul“, getrennt voneinander dargestellt und analysiert. Weiterhin enthält das Teilkapitel „Schülerfragebogen vor dem CLIL-Musikmodul“ eine separate Betrachtung der Ergebnisse aus den geschlossenen sowie aus den offenen Fragen des Fragebogens. Insgesamt...

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