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«Content and Language Integrated Learning» (CLIL) im Musikunterricht

Eine Studie zu CLIL-Musikmodulen

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Charlott Falkenhagen

Vor dem Hintergrund der bisher eher geringen Beachtung des Unterrichtsfachs Musik für ein integriertes Sachfach- und Fremdsprachenlernen ( Content & Language Integrated Learning) untersucht diese Arbeit das besondere Potenzial von Musik als CLIL-Modulpartner. Gerade aufgrund der fachspezifischen Arbeitsweisen in Form von rezeptiv-/produktiv-handelnder Auseinandersetzung mit Musik und einer dadurch erhöhten Emotionalität sowie Involviertheit der Lernenden ergeben sich vielfältige positive Begegnungen mit der Fremdsprache als Arbeitssprache. Neben einer ausführlichen Diskussion des Forschungsstands zu CLIL-Musik stehen auf der Basis einer unterrichtspraktischen Studie Aussagen zu motivationalen, fachlich-inhaltlichen, fremdsprachlichen sowie interkulturellen Aspekten im Fokus. Diese werden im Hinblick auf die Lehr- und Lernpraxis von CLIL-Musikmodulen diskutiert und interpretiert.
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6 Fazit zu den Ergebnissen der Studie im Hinblick auf die Lehr- und Lernpraxis bei der Durchführung von CLIL-Musikmodulen

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Das letzte Kapitel der vorliegenden Abhandlung erörtert die Ergebnisse der empirischen Studie vor dem Hintergrund der aufgestellten Hypothesen. Zunächst werden die Ergebnisse anhand der einzelnen Teilhypothesen diskutiert, bevor ein abschließendes Fazit in Form eines Plädoyers für den Einsatz von CLIL-Musikmodulen als sinnvollste Variante des kombinierten Sprachen- und Musiklernens gezogen wird.

In Bezug auf motivationale Prozesse im CLIL-Musikmodul zeigen die Ergebnisse der Schülergruppeninterviews und der Schülerfragebögen, dass die Motivation während des gesamten Moduls hoch war. Im Durchschnitt steigt die von den Schülerinnen und Schülern selbst eingeschätzte Motivation für die zeitlich begrenzte fremdsprachige Arbeit im Musikunterricht sogar von 6,729 auf 6,917 (im Mittelwert auf einer Skala von 1 bis 10) leicht an. Diese relativ hohen Werte können aber nicht nur auf die für die Schülerinnen und Schüler neue Vermittlungssituation und auf die gemeinsame Arbeit mit der neuen Lehrkraft zurückgeführt werden. In den Antworten zu den offenen Fragen nach den Sorgen, Wünschen und dem individuell erhofften Lernzuwachs wurde das CLIL-Musikmodul nicht nur als neuartiges Lernangebot empfunden, in dem man interessante Erfahrungen machen kann, sondern auch als Chance gesehen, die individuellen Sprach- bzw. Musikfähigkeiten testen zu können. Allein schon die Anzahl der Probanden (94 von 106), die sich explizit zum individuell gewünschten Lernzuwachs äußerten, war höher als die Anzahl der Probanden, die ihre Sorgen bezüglich der bilingualen Unterrichtssequenz artikulierten (72 von 106)...

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