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Hochqualifizierte externe Mitarbeiter als Wissensquelle

Ein Bezugsrahmen zur Nutzung des Wissens externer Mitarbeiter in dynamischen Umfeldern

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Ulrike Bonss

Zunehmend dynamische Wettbewerbsumfelder stellen hohe Flexibilitätsanforderungen an Unternehmen. Viele Unternehmen setzen deshalb verstärkt hochqualifizierte externe Mitarbeiter ein. Dadurch können sie flexibel auf benötigtes Wissen zugreifen. Bislang wurden jedoch kaum Überlegungen dazu angestellt, wie diese Wissensquelle als Bestandteil einer Gesamtstrategie zur Bewältigung dynamischer Umfelder genutzt werden kann. Außerdem wurde der Umgang mit möglichen Risiken vernachlässigt. Die Autorin knüpft mit ihrer Arbeit an diese Defizite an und entwickelt einen Bezugsrahmen, der Strategien der Nutzung des Wissens externer Mitarbeiter aufzeigt und Ansatzpunkte zum Umgang mit Risiken bietet. Aus einer operativen Perspektive wird zudem die Integration des externen Wissens in Unternehmen diskutiert.
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Teil III: Entwicklung des Bezugsrahmens und Empfehlungen zur Umsetzung

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Ein zentrales Ziel dieser Arbeit besteht darin, einen Bezugsrahmen für die professionelle Nutzung des Wissens externer Mitarbeiter zu erarbeiten. Dieser soll Unternehmen sowohl Anhaltspunkte dafür bieten, wie sie das Wissen externer Mitarbeiter als Bestandteil von Strategien zur Steigerung und zum Erhalt des Unternehmenserfolgs in dynamischen Umfeldern erfolgreich nutzen können, als auch Anhaltspunkte dazu, wie sie mit möglichen Risiken und Grenzen der Nutzung externer Mitarbeiter umgehen können. Im vorangegangenen Teil dieser Arbeit wurde bereits ein Teil des Bezugsrahmens entwickelt. Es wurde ein Prozessablauf erarbeitet, der erklärt, wie das Wissen externer Mitarbeiter als Bestandteil der übergeordneten Strategien Exploration und Exploitation genutzt werden kann. Dazu wurden mit der lernenden und der substitutiven Nutzung zunächst zwei generische Möglichkeiten identifiziert, wie externe Mitarbeiter in der Praxis als Wissensquelle genutzt werden können, um explorative oder exploitative Ziele zu erreichen. Anschließend wurden zwei Ansätze integrativ betrachtet, die den Absorptionsprozess von externem Wissen mit unterschiedlichen, aber komplementären Schwerpunkten erklären. Daraus entstand ein Prozessablauf, der die Nutzung von externem Wissen beschreibt und in dem die lernende und die substitutive Nutzung verortet werden können. Dieser Prozessablauf stellt einen Teil des Bezugsrahmens dar. Der Bezugsrahmen an sich ist jedoch dadurch erst „halbfertig“. Er berücksichtigt zwar die Frage, wie Unternehmen das Wissen externer Mitarbeiter als Bestandteil von Strategien für den Erfolg in dynamischen Umfeldern nutzen können, es fehlen jedoch noch Ansätze zum Umgang mit möglichen Risiken der Nutzung des Wissens externer Mitarbeiter. Indem...

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