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Märchen, Mythen und Moderne

200 Jahre «Kinder- und Hausmärchen» der Brüder Grimm – Teil 1 und 2

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Edited By Claudia Brinker-von der Heyde, Holger Ehrhardt and Hans-Heino Ewers

Im Dezember 2012 jährte sich zum 200. Mal das Erscheinen der Kinder- und Hausmärchen. Dieses Jubiläum nahm die Universität Kassel zum Anlass, einen internationalen Kongress mit dem Titel Märchen, Mythen und Moderne. 200 Jahre Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm zu veranstalten. Die vorliegenden Kongressbeiträge nähern sich dem populärsten Werk der Brüder Grimm sowohl literatur- und sprachwissenschaftlich als auch aus Sicht der Kinder- und Jugendliteratur, Psychologie und Pädagogik, Medienwissenschaft und interkulturellen Rezeptionsforschung. Über die Märchen hinaus finden sich Studien zum philologischen, lexikographischen, mythologischen und rechtshistorischen Werk der Brüder Grimm.
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Vorwort

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Die Arbeit der Brüder Grimm, ihr Forschen und Sammeln ist eng verknüpft mit der Stadt Kassel. Hier verbrachten Jacob und Wilhelm 30 prägende Jahre ihres Lebens, hier begannen sie, angeregt durch ihre Lehrer und Freunde, sich dem germanischen Altertum zuzuwenden. Den 200. Geburtstag des ersten Bandes der Kinder- und Hausmärchen nahm die Universität Kassel deshalb zum Anlass, vom 17. bis zum 20. Dezember 2012 zu einem internationalen Kongress unter dem Titel Märchen, Mythen und Moderne. 200 Jahre Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm einzuladen. 300 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus aller Welt nahmen diese Einladung an. 130 Vorträge befassten sich mit dem ganzen Spektrum des Grimm’schen Schaffens. Im Zentrum standen dabei zweifellos die Märchen. Es wurde nach den Vorläufern von und Einflüssen auf Märchen gefragt, die weltweite Wirkung und Rezeption der Kinder- und Hausmärchen sowie die Bedeutung des Sammlungsprinzips der Brüder Grimm für andere Nationalphilologien vorgestellt, narrative Konzepte und Motive, die Volks- und Kunstpoesie, die Heidelberger Romantik sowie Mythos und Mythologie im Märchen untersucht. Einzelne Sektionen widmeten sich den Märchenübersetzungen, den medialen (Illustrationen, Verfilmungen), musikalischen und szenischen Bearbeitungen sowie der Intermedialität der Kinder- und Hausmärchen. Ein deutlicher Schwerpunkt lag auf der Kinder- und Jugendliteratur, wobei u.a. die Märchen im Kontext der Literatur des 19. Jahrhunderts dargestellt und didaktische Konzepte, Vermittlungsaspekte sowie intertextuelle Bezüge untersucht wurden. Auch Biographen der Brüder kamen zu Wort, die deren politische...

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