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Märchen, Mythen und Moderne

200 Jahre «Kinder- und Hausmärchen» der Brüder Grimm – Teil 1 und 2

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Edited By Claudia Brinker-von der Heyde, Holger Ehrhardt and Hans-Heino Ewers

Im Dezember 2012 jährte sich zum 200. Mal das Erscheinen der Kinder- und Hausmärchen. Dieses Jubiläum nahm die Universität Kassel zum Anlass, einen internationalen Kongress mit dem Titel Märchen, Mythen und Moderne. 200 Jahre Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm zu veranstalten. Die vorliegenden Kongressbeiträge nähern sich dem populärsten Werk der Brüder Grimm sowohl literatur- und sprachwissenschaftlich als auch aus Sicht der Kinder- und Jugendliteratur, Psychologie und Pädagogik, Medienwissenschaft und interkulturellen Rezeptionsforschung. Über die Märchen hinaus finden sich Studien zum philologischen, lexikographischen, mythologischen und rechtshistorischen Werk der Brüder Grimm.
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Ein Beitrag zu Identität und Profil: Die Landesmarke Grimm: Ernst Wegener

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Ernst Wegener

Ein Beitrag zu Identität und Profil: Die Landesmarke Grimm

Einen Schwerpunkt meiner Arbeit als der stellvertretende Leiter der Kulturabteilung im Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst habe ich als ‚Grimm-Beauftragter‘ des Ministeriums. Sie werden sich nun vielleicht fragen, was eine solch spezielle Funktion im Ministerium zu suchen hat, wo es doch eigens ein Literaturreferat gibt, dem man dieses Thema zur Betreuung zuordnen könnte. So wie es beispielsweise mit ‚Büchner‘ funktioniert, denn auch im Zusammenhang mit diesem Literaten feiern wir aktuell wichtige Jubiläen in Hessen.

So bedeutend das Schaffen Büchners – an dessen Geburtstag vor 200 Jahren wir 2013 erinnern – auch sein mag, und so intensiv wir uns in diesem Jahr Büchners Leben und Werk mit zahlreichen Ausstellungen, Lesungen, Talk-Runden, Festschriften und Medienberichten nähern – hinter dem Thema ‚Grimm‘ verbirgt sich doch ein viel größeres Potential! Von der hessischen Politik ist dies vor vielen Jahren erkannt worden, und es ist schon ein besonderes Phänomen, dass das Ziel, ‚Grimm‘ in den Köpfen der Menschen – salopp gesagt – ‚als Söhne Hessens‘ verankern zu wollen, Eingang in eine Koalitionsvereinbarung der regierenden Parteien gefunden hat. Schon 2003 stand dieses Ziel fest im Raum.

Die Landesregierung plant, wie sie die außerordentliche Bedeutung des Erbes der Brüder Grimm deutlich nach außen erkennbar gestalten und transportieren kann. Das hört sich auf den ersten Blick ganz überschaubar an. Aber wenn wir berücksichtigen, dass es doch...

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