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Kurze Texte und Intertextualität

Ausgewählte Beiträge der GeFoText-Konferenz vom 26.9. bis 27.9.2013 in Vaasa

Series:

Mariann Skog-Södersved, Ewald Reuter and Christian Rink

Wann ist ein Text ein kurzer Text? In welchen Bereichen ist es relevant, zwischen kurzen Texten und Kurztexten zu unterscheiden? Welche Verweise bestehen zwischen kürzeren Texten und ihren längeren Bezugstexten? Mit diesen und ähnlichen Fragen beschäftigen sich die Beiträge dieses Bandes, und zwar aus sprach-, literatur- und übersetzungswissenschaftlicher Sicht. Texttheoretische und texttypologische Aspekte werden an Beispielen multimodaler Alltagstexte wie Werbetexten oder Horoskopen, aber auch an literarischen Texten wie dem hermetischen Gedicht und seiner Übersetzung erörtert.
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Editorials im deutsch-schwedisch-finnischen Vergleich: Aspekte der Intertextualität

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The paper presents a study of intertextuality in 45 editorials in German, Swedish and Finnish customer magazines from the pharmacy sector (Apotheken Umschau, Apoteket, Terveydeksi). The aspects of intertextuality analysed and compared are source, topic and type of reference text as well as specific linguistic features of intertextuality. The study shows that the references range from explicit ones including several such features to implicit ones with no evident linguistic features of intertextuality at all.

1. Einführung

Im vorliegenden Beitrag geht es um eine Untersuchung von Intertextualität in deutschen, schwedischen und finnischen Editorials. Das Untersuchungsmaterial besteht aus Editorials so genannter Apothekenzeitschriften, die man als Kunde kostenlos in der Apotheke erhält; es handelt sich dabei um „Gesundheitsratgeber“. In unsere Untersuchung gehen 15 deutschsprachige Editorials aus der Apotheken Umschau aus Deutschland ein, die mit Editorial betitelt sind, 15 schwedischsprachige Editorials mit dem Titel Välkommen aus der schwedischen Zeitschrift Apoteket sowie 15 finnischsprachige Editorials aus der finnischen Apothekenzeitschrift Terveydeksi, die mit Pääkirjoitus überschrieben sind. Bei allen drei Apothekenzeitschriften handelt es sich um diejenige mit der größten Reichweite im jeweiligen Land. Die untersuchten Editorials stammen aus den Jahren 2008 bis 2013.

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