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Kurze Texte und Intertextualität

Ausgewählte Beiträge der GeFoText-Konferenz vom 26.9. bis 27.9.2013 in Vaasa

Series:

Mariann Skog-Södersved, Ewald Reuter and Christian Rink

Wann ist ein Text ein kurzer Text? In welchen Bereichen ist es relevant, zwischen kurzen Texten und Kurztexten zu unterscheiden? Welche Verweise bestehen zwischen kürzeren Texten und ihren längeren Bezugstexten? Mit diesen und ähnlichen Fragen beschäftigen sich die Beiträge dieses Bandes, und zwar aus sprach-, literatur- und übersetzungswissenschaftlicher Sicht. Texttheoretische und texttypologische Aspekte werden an Beispielen multimodaler Alltagstexte wie Werbetexten oder Horoskopen, aber auch an literarischen Texten wie dem hermetischen Gedicht und seiner Übersetzung erörtert.
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„Ich bin ein momentaner kürzester Impressionist“. Zur Ästhetik der Kürze bei Peter Altenberg

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The Viennese author and bohemian Peter Altenberg (1859–1919) is known for his special style and his radical demand for brevity. This study shows how important aspects of Altenberg’s style can be described as situated in a field of tension between impressionistic detail and textual concentration. For this purpose, examples of Altenberg’s impressionistic techniques are presented and related to characteristic omissions and recurrences as methods of stylistic condensation.

1. Einleitung

Der Wiener Dichter und bekannte Kaffeehausliterat Peter Altenberg (1859–1919) hat seine programmatische Forderung nach Kürze so weit getrieben wie kaum ein anderer Schriftsteller. Unter dem Motto „mit wenigem viel sagen“ (Altenberg 1919a: 111) forderte er eine authentische, einfache und alltagsnahe Kunst, die dem Autor direkt aus der Seele spricht.

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