Show Less
Restricted access

Kurze Texte und Intertextualität

Ausgewählte Beiträge der GeFoText-Konferenz vom 26.9. bis 27.9.2013 in Vaasa

Series:

Mariann Skog-Södersved, Ewald Reuter and Christian Rink

Wann ist ein Text ein kurzer Text? In welchen Bereichen ist es relevant, zwischen kurzen Texten und Kurztexten zu unterscheiden? Welche Verweise bestehen zwischen kürzeren Texten und ihren längeren Bezugstexten? Mit diesen und ähnlichen Fragen beschäftigen sich die Beiträge dieses Bandes, und zwar aus sprach-, literatur- und übersetzungswissenschaftlicher Sicht. Texttheoretische und texttypologische Aspekte werden an Beispielen multimodaler Alltagstexte wie Werbetexten oder Horoskopen, aber auch an literarischen Texten wie dem hermetischen Gedicht und seiner Übersetzung erörtert.
Show Summary Details
Restricted access

Vorwort

Extract



Wann ist ein Text ein kurzer Text im weiten Feld der faktualen und fiktionalen Texte? Lässt sich zwischen kurzen Texten und Kurztexten unterscheiden? Gibt es spezifische intertextuelle Verweisstrategien in kurzen Texten?

Zu diesen Fragestellungen und zu weiteren Problemfeldern, die sich aus der Kürze bzw. Komprimierung von Texten hinsichtlich ihrer Beziehung zu anderen Texten ergeben, veranstaltete das Institut für Deutsche Sprache und Literatur an der Universität Vaasa in Zusammenarbeit mit dem Studienprogramm Deutsche Sprache, Kultur und Translation der Universität Tampere und dem Finnischen DAAD-Verein vom 26. bis 27. September 2013 eine interdisziplinäre Konferenz mit dem Thema Kurze Texte und Intertextualität. Der Einladung nach Vaasa folgten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Irland, Litauen, Schweden und Finnland. Aus sprach- und literaturwissenschaftlicher sowie translatologischer Perspektive wurde das Konferenzthema behandelt. Die Bandbreite reichte dabei von Untersuchungen zu Besonderheiten unterschiedlicher Textsorten – hier besonders zu der Frage, ob Kürze ein textsortenkonstitutives Merkmal ist – bis zu Untersuchungen bislang kaum beachteter Gemeinsamkeiten einzelner Schriftsteller. Dabei wurden sowohl die Spezifika alltäglicher multimodaler Kurztexte als auch die Spezifika unterschiedlicher literarischer Gattungen erörtert. Behandelt wurden zudem die ganz eigenen Herausforderungen, die sich aus der Übersetzung kurzer literarischer Texte ergeben, wofür das hermetische Gedicht mit seinen zahlreichen intertextuellen Verweisen das Paradebeispiel ist.

Die Artikel des vorliegenden Bandes basieren auf ausgewählten Vorträgen der Konferenz und haben alle ein doppel-blindes Peer-Review-Verfahren durchlaufen. Sowohl bei den Beitragenden als auch bei den Gutachtern möchten...

You are not authenticated to view the full text of this chapter or article.

This site requires a subscription or purchase to access the full text of books or journals.

Do you have any questions? Contact us.

Or login to access all content.