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Die schönen Insel-Bilderbücher

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Roland Stark

Dieses Buch fußt, abgesehen einmal von den langjährigen Arbeiten des Verfassers zur Geschichte des Kinderbuchs, auf der Auswertung des Siegfried Unseld-Archivs im Deutschen Literaturarchiv in Marbach. Geboten wird ein Überblick über die Entstehungsgeschichte, die Entwicklung, den Aufbau und die Inhalte und Themen dieses besonderen Kinderbuchprogramms im Insel Verlag. Herausgestellt werden die Künstler und Autoren dieses Programms, der Verleger Siegfried Unseld und vor allem die Leitfigur Elisabeth Borchers. Verwiesen wird darüber hinaus auf das Verlagssegment des Bilderbuchs, zu dem auch theoretische Überlegungen angestellt werden. Die Wiedergabe zahlreicher Stellungnahmen und Rezeptionsdokumente lässt die wechselvolle Geschichte des Bilderbuchs im Insel Verlag lebendig werden. So entsteht ein Szenario von Zuspruch und Anerkennung, die inhaltliche und künstlerische Qualität der Bilderbücher betreffend. Schließlich wird den Gründen für das Scheitern dieser großartigen Unternehmung nachgegangen. Die vorliegende Publikation fungiert auch als Begleitbuch zur gleichnamigen Ausstellung im Bilderbuchmuseum Burg Wissem in Troisdorf.
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Die Resonanz auf das Insel-Bilderbuch

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Mit dieser Rezension ist bereits angedeutet, was die Medien und der Buchmarkt vom Bilderbuchprogramm der Insel hielten: Es gab ein begeistertes Echo, der Verlag konnte bei der Außenwirkung wirklich hochzufrieden sein.

Bereits 1980 werden die Insel Bilderbücher in erheblicher Zahl in einer Ausstellung Bilderbücher im Grefrath gezeigt, und die Sammlerin Annemarie Verweyen bemerkt dazu: „Der Erfolg sind eine Vielzahl von Bilderbüchern, im Stil an die alten und erfolgreichen Ausgaben angelehnt, von denen das erwähnenswerteste wohl „Garten der Lieder“ der Anita Albus ist. Ihre Illustrationen sind Preziosen.“ (Annemarie Verweyen Bilderbücher - lesen, lieben sammeln S. 110) Doch auch Nicola Bayley, Anne Heseler und Wilhelm Schlote sind in der Ausstellung vertreten - das Insel Bilderbuch erhält den ihm zustehenden Rang.

Wenn Elisabeth Borchers im Schlussteil ihres Berichtes aus Bologna 1973 schrieb: „Zwar gibt es bestimmte Veränderungen/Stagnationen auf dem Internationalen Kinderbuchmarkt: spürbar, zum Beispiel, ist das Ausbleiben der emanzipatorischen Themen in den USA oder das Gros der Verlage läßt sich auf künstlerische Experimente nur noch ungern ein. Doch all diese Zeichen und Anzeichen betreffen uns nicht. Es scheint absehbar zu sein, daß wir mit unserem Verlag dennoch Verlage finden, die sich unabhängig verhalten und auf die Insel-Qualität reagieren. Noch einmal: die deutschen Kinderbücher liegen an der Weltspitze und hier - wurde uns wiederholt, auch von deutschen Verlegern versichert - bilden wiederum die Insel-Bilderbücher den Gipfel. Es läßt sich bescheidener nicht sagen...

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