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Serbien und das Modernisierungsproblem

Die Entwicklung der Gesundheitspolitik und sozialen Kontrolle bis zum Ersten Weltkrieg

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Indira Durakovic

Die Autorin wurde für diese Arbeit mit dem Andrej-Mitrović -Preis ausgezeichnet.

Als Bestandteil eines Modernisierungsprozesses von Staat und Gesellschaft war die Gesundheitspolitik für den angestrebten wirtschaftlichen, militärischen und sozialen Fortschritt Serbiens unerlässlich. Im Kontext einer europäischen Sozialgeschichte der Medizin beleuchtet diese Studie die Medikalisierung einer agrarisch und patriarchal geprägten Gesellschaft. Dabei ist die Analyse der medizinischen Sozialdisziplinierung sowie der hygienischen Erziehung zentral. Basierend auf eugenischen, gesundheitspolitischen sowie sanitärhygienischen Maßnahmen galt es eine effektive soziale Kontrolle zu etablieren. Die Diskrepanz zwischen den theoretisch fundierten Interventionen und ihrer Realisierung verdeutlichen medizinische Zeitschriften, Aufklärungsbücher sowie Archivdokumente aus Belgrad und Wien.
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Tabellenverzeichnis

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Tabelle 1:Die Anzahl der Pockenimpfungen bei Kindern (1898–1904)

Tabelle 2:Die jährlichen Sterbefälle (1893–1900)

Tabelle 3:Die Syphilisfälle im Belgrader Krankenhaus (1898–1907)

Tabelle 4:Behandlungen von Gonorrhöe und Weichem Schanker im Belgrader Krankenhaus (1898–1904)

Tabelle 5:Anzahl der ärztlich behandelten Prostituierten (1904–1907)

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