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Zugänge zum Text

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Péter Bassola, Ewa Drewnowska-Vargáné, Tamás Kispál and János Németh

Textbezogene Forschungsfragen werden im Spannungsfeld von unterschiedlichen sprachwissenschaftlichen Teildisziplinen, wie z. B. Grammatik, Pragmalinguistik, kognitive Linguistik, Lexikologie, Sprachgeschichte, Kontrastive Linguistik, Kontrastive Textologie, Text- und Diskurslinguistik, Textdidaktik, Bildlinguistik und Übersetzungstheorien in den einzelnen Beiträgen dieses Bandes behandelt und diskutiert. Eine solche Ausrichtung bedeutet bereits innerhalb der Sprachwissenschaft eine gegenseitige interdisziplinäre Bereicherung, welche durch das Heranziehen der germanistischen Literaturwissenschaft und der Rechtswissenschaft an die Diskussion um diverse Text-Fragen für die moderne Textforschung nur von Gewinn sein kann. Demzufolge sind hier über das engere sprachwissenschaftliche Fachgebiet hinaus literatur- und rechtswissenschaftliche Beiträge ebenfalls vertreten.
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Zur Einführung: Zugänge zum Text

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Im Mittelpunkt des vorliegenden Bandes steht der Text als originäre Form der Kommunikation und als zentraler Begriff verschiedener Teildisziplinen v.a. auf dem Gebiet der Sprachgermanistik. Über dieses engere Fachgebiet hinaus sind germanistische Literaturwissenschaft und Rechtwissenschaft ebenfalls vertreten. Die einzelnen Beiträge sind auf Grund der Vorträge und der Podiumsdiskussion eines interdisziplinären, linguistischen Kollegs, das den Titel „Schnittstelle Text“ trug, entstanden. Das Kolleg fand im Dezember 2012 in Szeged statt. Es wurde vom Institut für Germanistik an der Universität Szeged mit der Unterstützung der Alexander von Humboldt-Stiftung veranstaltet.

Bei der thematischen Konzeption des Bandes, welche mit der des Kollegs in vieler Hinsicht übereinstimmt, kamen wir davon aus, dass der Text als zentrale Kommunikationsform ein genuines interdisziplinäres Phänomen bildet. Ferner ist der Text bekanntlich einem ständigen Wandel unterworfen, was immer neue Herausforderungen an die Vertreter unterschiedlichster Ansätze mit sich bringt. Um den Textwandel wissenschaftlich fundiert zu erfassen, muss die Textforschung ihren Stand ständig revidieren und sich für neue Lösungen öffnen. In diesem Sinne unternehmen wir einen Öffnungsversuch, indem textbezogene Forschungsfragen im Spannungsfeld von unterschiedlichen sprachwissenschaftlichen Teildisziplinen, wie z.B. Grammatik, Pragmalinguistik, kognitive Linguistik, Lexikologie, Sprachgeschichte, Kontrastive Linguistik, Kontrastive Textologie, Text- und Diskurslinguistik, Textdidaktik, Bildlinguistik und Übersetzungstheorien in den einzelnen Beiträgen des Bandes behandelt und diskutiert werden. Eine solche Ausrichtung bedeutet bereits innerhalb der Sprachwissenschaft eine gegenseitige interdisziplinäre Bereicherung, welche durch das Heranziehen der germanistischen Literaturwissenschaft und der Rechtswissenschaft an die Diskussion um diverse Text-Fragen...

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