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Das nachklassische Drama im Lichte Schopenhauers

Eine Interpretationsreihe- Schiller: "Die Jungfrau von Orléans</I>, Hebbel: "Judith</I>, Grabbe: "Hannibal</I>, Büchner: "Dantons Tod</I>

Dirk Haferkamp

Die Arbeit wirft ein neues Licht auf prominente Dramen aus Biedermeier und Vormärz. Ausgehend von Schillers Jungfrau von Orléans werden Dramen von Hebbel, Grabbe und Büchner auf Prozesse des Willens und der Willensverneinung untersucht. Dabei wird deutlich, dass die genannten Autoren in ihren Dramen Handlungsstrukturen entwerfen, die der Philosophie Schopenhauers sehr verwandt sind. So entsteht in der Gattung Drama ein pessimistisches Weltbild, das bis in Wortentsprechungen hinein der Weltdeutung Schopenhauers gleicht – und dies, ohne dass eine positive Rezeption der Philosophie Schopenhauers durch die Autoren nachweisbar wäre.
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Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://dnb.d-nb.de abrufbar.

Zugl.: Duisburg-Essen, Univ., Diss., 2013,

Fakultät für Geisteswissenschaften, vorgelegt von Dirk Haferkamp, geb. in Duisburg, zur Erlangung des akademischen Grades Dr. phil.

Datum der mündlichen Prüfung: 16. 5. 2013 Erstgutachter: Prof. Dr. Herbert Kaiser Zweitgutachter: Prof. Dr. Werner Jung

D 464 ISBN 978-3-631-64677-9 (Print) E-ISBN 978-3-653-04195-8 (E-Book) DOI 10.3726/978-3-653-04195-8

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