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Sprachlernberatung – Sprachlerncoaching

Unter Mitarbeit von Claudia-Elfriede Oechel-Metzner

Series:

Edited By Annette Berndt and Ruth-Ulrike Deutschmann

Die Beiträge der Anthologie Sprachlernberatung – Sprachlerncoaching aus der Reihe Fremdsprachen lebenslang lernen richten sich sowohl an Praktiker als auch Theoretiker aller Fremdsprachendidaktiken. Es werden theoretische, definitorische, konzeptionelle und forschungsmethodologische Aspekte behandelt und kritisch diskutiert. Die thematische Bandbreite reicht von der klassischen Sprachlernberatung über Formen der Beratung für spezielle Lernergruppen bis hin zum systemisch-konstruktivistischen Sprachlern-Coaching. Zudem werden unterschiedliche Settings aus der Praxis der Sprachlernberatung vorgestellt.
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Zur bildungspolitischen und pädagogischen Aktualität von Lernberatung mit EPOS, der Online-Plattform des Europäischen Sprachenportfolios

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Oder: Tempora mutantur et nos mutamur in illis

Als Online-Plattform mit dem e-Portfolio EPOS gewinnt das Europäische Sprachenportfolio (ESP) neue Aktualität. Reduzierte es sich in seiner Papierform in der Vergangenheit immer mehr auf einen Sprachenpass für Arbeitgeber und (Schul-)Behörden, kommt es heute in seinem elektronischen Format gerade richtig als pädagogische Antwort auf die neue sozial- und damit eng verbundene sprachenpolitische Realität in Europa. Heute ist Mehrsprachigkeit kein Bildungsprivileg, sondern, im Gegenteil, die Gegebenheit von Gesellschaften, in denen aktuell Migration und Heterogenität ständig zunehmen. Ähnliches gilt für den Zugang zum Internet – auch dies eine zunehmend nicht mehr nur technisch, sondern politisch wahrgenommene Entwicklung, die unsere Realität verändert. Beidem gegenüber erinnern die AutorInnen an die Prinzipien einer Erziehung zur Mündigkeit, die schon Pate standen bei der Konzeption des ESP: Autonomie und Reflexionsfähigkeit. Dies ist ihnen umso wichtiger, als gerade im Zuge der Implementierung des ESP in Europa die Auffassung von Autonomie, verbunden mit der des Portfolios, häufig zu Missverständnissen geführt hat, z.B. zu dem Dogma, Aufgabe des Portfolios sei die „autonome“ Selbst- und Fremdevaluierung der erreichten bzw. nicht erreichten sprachlichen Kompetenzen und deren Dokumentation. Demgegenüber sehen sie die Bedeutung des ESP im Rahmen einer konstruktiven Pädagogik, für die sie Formen kollaborativen Lernens sowie Formen der Lernberatung, die solche Lernformen pädagogisch unterstützen, anführen. Im letzten Teil ihres Beitrags berichten sie von einer dieser Pädagogik...

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