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Das II. Vatikanische Konzil und die Wissenschaft der Theologie

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Edited By Ansgar Kreutzer and Günther Wassilowsky

Mit der Erinnerung an das II. Vatikanische Konzil ist eine Besinnung auf das funktionierende Zusammenspiel von kirchlichem Lehramt, wissenschaftlicher Theologie und gesellschaftlicher Öffentlichkeit verbunden. Diesen Zusammenhängen von Konzil und Theologie im Kontext ihrer gesellschaftlichen Herausforderungen ist dieser Sammelband gewidmet, der auf eine im Sommersemester 2012 an der Katholisch-Theologischen Privatuniversität Linz (KTU) gehaltene Ringvorlesung zurückgeht. Während zahlreiche inhaltliche Auseinandersetzungen mit dem Konzil eher auf seine Dokumente oder Grundthemen abheben, bildet hier das Interaktionsverhältnis von Konzils- und theologischem Reflexionsgeschehen das übergreifende Formalobjekt: Wie haben sich Theologie und Konzil wechselseitig beeinflusst? Welche Kontinuitäten und Brüche bedeutete das Konzil für die einzelnen theologischen Teilfächer? Und was ist der spezifische Beitrag der theologischen Reflexion zum kulturellen Gedächtnis des Konzils in der Kirche – auch im Sinne seiner Aktualisierung?
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Der Kunstbegriff des II. Vatikanums Eine Relecture vor dem Hintergrund gegenwärtiger Kunstdiskurse

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Der Kunstbegriff des II. Vatikanums.Eine Relecture vor dem Hintergrund gegenwärtiger Kunstdiskurse

Monika Leisch-Kiesl

Zwei Konzilsdokumente werden im Zusammenhang der Frage nach dem Stellenwert von Kunst für Glaube und Kirche gemeinhin genannt: Die Pastoralkonstitution Gaudium et spes (1965) und die Liturgiekonstitution Sacrosanctum Concilium (1963). Ergänzend wird mitunter Inter mirifica, das Dekret über die sozialen Kommunikationsmittel (1963), angeführt.

Diese Dokumente sollen am Beginn im Zentrum stehen; ich werde sie durch weitere Konzilsaussagen ergänzen, fragen, inwiefern nachkonziliare kirchliche Verlautbarungen über Kunst und Künstler1 die Ansätze des Konzils aufgreifen und weiterführen beziehungsweise verlassen, und konfrontiere diesen Befund mit Kunstdiskursen der Gegenwart.

Wenn ich mich hier mit Konzilstexten auseinandersetze, so tue ich dies – wohl im Wissen um die damit verbundenen theologischen Fragestellungen – aus einer kunstwissenschaftlichen Perspektive.

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