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Psychometrically Relevant Differences between Source and Migrant Populations

Series:

Patrick Brzoska

Psychometrically relevant population differences may limit the transferability of research instruments between migrants and their source population and may contribute to a low performance of quantitative questionnaires. Based on a review of existing taxonomies, this book develops a comprehensive analytical framework of equivalence that can serve multiple purposes. It allows to examine psychometrically relevant population differences, it can assist in the re-adaptation of questionnaires and it is a valuable tool for cross-group comparative research. The application of the framework is illustrated through the examination of equivalence of the Revised Illness Perception Questionnaire (IPQ-R) between chronically ill Turks residing in Turkey and Turkish migrants residing in Germany.
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Zusammenfassung

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In der quantitativen Forschung im Themengebiet “Migration und Gesundheit“ werden häufig Fragebogeninstrumente eingesetzt, die nur für die jeweilige Herkunftsbevölkerung von Migranten/innen validiert wurden. Mit zunehmender Aufenthaltsdauer im Aufnahmeland können sich Migranten/innen allerdings von der Bevölkerung ihres Herkunftslandes in kulturellen und sprachlichen Faktoren unterscheiden. Diese Unterschiede können relevant sein für die psychometrischen Eigenschaften von Fragebogen und ihre Übertragbarkeit zwischen den Bevölkerungsgruppen einschränken. Ziel der Studie, die im vorliegenden Buch vorgestellt wird, ist es, das Ausmaß und die Art dieser Unterschiede empirisch zu untersuchen. Zu diesem Zweck wird in einem ersten Schritt ein umfassendes analytisches Rahmenkonzept der Fragebogenäquivalenz basierend auf bestehenden Konzepten aus der Literatur entwickelt. Es umfasst die konzeptuellen, semantischen, operationalen und Messeigenschaften von Fragebogen. In einem zweiten Schritt wird das Rahmenkonzept auf die Untersuchung von psychometrisch-relevanten Unterschieden zwischen Migranten/innen und ihren Herkunftsbevölkerungen angewandt. Dies geschieht am Beispiel der Erfassung von subjektiven Krankheitsvorstellungen mit Hilfe des Revised Illness Perception Questionnaire (IPQ-R) bei türkischen Migranten/innen in Deutschland und Türken/innen in der Türkei.

Unterschiedliche Methoden kamen für das Vorhaben zur Anwendung. Die konzeptuelle Äquivalenz des IPQ-R in beiden Bevölkerungsgruppen wurde mit Hilfe eines systematischen Literaturreviews und qualitativer semi-strukturierter Interviews mit Türken/innen in der Türkei (n=30) und türkischen Migranten/innen in Deutschland (n=24) untersucht. Zusätzlich wurden Experten/innen (n=6) mittels semi-strukturierter Interviews befragt. Die semantische und operationale Äquivalenz wurde mit Hilfe eines systematischen Literaturreviews untersucht. Außerdem wurden zur...

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