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Die soufflierte Stimme: Text, Theater, Medien

Aufsätze 1979-2012

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Helga Finter

Ist die Stimme nur Toninstrument für Sprache oder ist ihr Klang selbst signifikant? Wer spricht, was singt in einer Stimme? Welche Rolle spielt ihre Theatralisierung für Subjekt-, Körper- und Sprachkonzepte? Wie schafft Stimme Präsenz? Wie eine Signatur? Wie wird ein Ursprung der Stimme, wie Audiovision dramatisiert? Welchen Einfluss hat der Einsatz von Mikrofon, Lautsprecher, Sound-Design? Was bewirken Aufzeichnungstechnologien? Welche Rolle haben akusmatische Stimmen? Was kennzeichnet eine Ethik der Stimme, eine Stimm-Politik? Wie verhält sich die poetische zur Autorenstimme? Auf solche Fragen antwortet dieser Band mit Analysen der Praxis von (experimentellem) Theater, Oper, Tanz, Medien, wie auch von poetisch strukturierten Texten, die performativ eine Ästhetik der Stimme entwerfen.
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Musik für Augen und Ohren: Godard, das neue Theater und der moderne Text

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J’essaie de faire en sorte que mes films puissent être entenduspar les aveugles et les sourds.

Jean-Luc Godard1

Longtemps j’ai essayé de savoir ce que pourrait dire laphrase de Saint Paul, ‚L’image viendra au temps de larésurrection‘.

Jean-Luc Godard2

Ausgangspunkt für diese Überlegungen zu Theater und Film in der Zeit der Nouvelle Vague ist ein Film Jean-Luc Godards, der nicht nur für sein Werk und seinen Beitrag zur Nouvelle Vague emblematisch ist, sondern auch für das Verhältnis dieser Strömung zum Theater, das Jacques Rivette einmal so zusammengefasst hatte: „Tout grand film est sur le théâtre“.3 Dem möchte ich hinzufügen: Jedes große Theater handelt in gewisser Weise auch vom Film.

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