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Der Aufruf «An die Kulturwelt!»

Das Manifest der 93 und die Anfänge der Kriegspropaganda im Ersten Weltkrieg- 2., erweiterte Auflage mit einem Beitrag von Trude Maurer

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Jürgen von Ungern-Sternberg and Wolfgang von Ungern-Sternberg

Am 4. Oktober 1914 wurde der von 93 führenden Repräsentanten der deutschen Kunst und Wissenschaft unterzeichnete Aufruf «An die Kulturwelt!» veröffentlicht. Er ist sogleich ein Schlüsseldokument geworden, das bis heute jede Untersuchung des «Kriegs der Geister» im Ersten Weltkrieg entscheidend mit prägt. Diese Studie erhellt in einem ersten Teil ebenso seine Entstehung wie die Motive seiner Verfasser und behandelt dann die spätere Auseinandersetzung mit ihm im In- und Ausland während des Krieges und unmittelbar danach. In einem zweiten Teil wird neues Licht auf die Organisation der deutschen Propaganda im Herbst 1914 geworfen. Die ergänzte Neuauflage wird durch die Darstellung der Rezeption des Aufrufs in Russland durch Trude Maurer in einem bisher unbekannten Aspekt wesentlich bereichert.
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Autorenangaben

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Jürgen von Ungern-Sternberg, Promotion 1968 an der Universität München; Habilitation 1974 an der Universität Erlangen; 1978-2007 Professor für Alte Geschichte an der Universität Basel; Dr. h.c. der Universitäten Mulhouse, Riga und Tartu; o. Mitglied der Baltischen Historischen Kommission.

Wolfgang von Ungern-Sternberg, Promotion 1973 an der Universität München; Wissenschaftlicher Mitarbeiter und Lehraufträge an den Universitäten München und Regensburg in Neuerer Deutscher Literaturwissenschaft; seit 1990 Antiquar.

Trude Maurer, Promotion 1986 an der Universität Tübingen; Fritz-Theodor-Epstein-Preis des Verbands der Osteuropahistoriker; Habilitation 1995 an der Universität Göttingen; außerplanmäßige Professorin in Göttingen und Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Ost- und Südosteuropaforschung Regensburg; Vorstandsmitglied der Wissenschaftlichen Arbeitsgemeinschaft des Leo Baeck Instituts 1994-2006 und des Verbands der Osteuropahistoriker 1995-1999; Ordentliches Mitglied der Baltischen Historischen Kommission.

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