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Der Aufruf «An die Kulturwelt!»

Das Manifest der 93 und die Anfänge der Kriegspropaganda im Ersten Weltkrieg- 2., erweiterte Auflage mit einem Beitrag von Trude Maurer

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Jürgen von Ungern-Sternberg and Wolfgang von Ungern-Sternberg

Am 4. Oktober 1914 wurde der von 93 führenden Repräsentanten der deutschen Kunst und Wissenschaft unterzeichnete Aufruf «An die Kulturwelt!» veröffentlicht. Er ist sogleich ein Schlüsseldokument geworden, das bis heute jede Untersuchung des «Kriegs der Geister» im Ersten Weltkrieg entscheidend mit prägt. Diese Studie erhellt in einem ersten Teil ebenso seine Entstehung wie die Motive seiner Verfasser und behandelt dann die spätere Auseinandersetzung mit ihm im In- und Ausland während des Krieges und unmittelbar danach. In einem zweiten Teil wird neues Licht auf die Organisation der deutschen Propaganda im Herbst 1914 geworfen. Die ergänzte Neuauflage wird durch die Darstellung der Rezeption des Aufrufs in Russland durch Trude Maurer in einem bisher unbekannten Aspekt wesentlich bereichert.
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Vorwort

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Forschungsvorhaben ergeben sich bisweilen auch durch glückliche Umstände. So führte das wissenschaftsgeschichtliche Interesse an Eduard Meyer den Althistoriker, das literaturgeschichtliche an Ludwig Fulda den Germanisten unabhängig voneinander zur – zunächst partiellen – Erkenntnis des Beziehungsgeflechts, aus dem der berühmte Aufruf ‚An die Kulturwelt!‘ erwachsen ist.

Für verständnisvolle und entgegenkommende Förderung unserer Arbeit haben wir vielen zu danken. Zunächst den Archiven, in denen wir Akten und Nachlässe einsehen konnten: Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften – Bundesarchiv/Militärarchiv, Freiburg i. Br. – Bundesarchiv Koblenz – Bundesarchiv Potsdam – Deutsches Archäologisches Institut, Berlin – Freies Deutsches Hochstift/Frankfurter Goethe-Museum, Frankfurt/M – Harvard University Archives, Cambridge/Massachusetts – Schiller-Nationalmuseum/ Deutsches Literaturarchiv, Cotta-Archiv (Stiftung der Stuttgarter Zeitung), Marbach am Neckar – Universitätsbibliothek Basel – Universitätsbibliothek Genf.

Teile der Arbeit wurden in den Bibliotheken des Deutschen Archäologischen Instituts in Berlin, des Deutschen Historischen Instituts in Rom und des Instituts für Kommunikationsgeschichte der Freien Universität Berlin geschrieben. Ihrem Präsidenten, Prof. Dr. Helmut Kyrieleis, bzw. den Direktoren, Prof. Dr. Arnold Esch und Prof. Dr. Bernd Sösemann, sei für die Gastfreundschaft gedankt.

Frau Prof. Dr. Dorothea Kuhn übernahm es dankenswerterweise, als beste Kennerin der Handschrift die Transkription des Tagebuchs von Hermann Sudermann durchzusehen. Für die Publikationserlaubnis danken wir Frau Dr. Gisela Henze (Hermann Sudermann Stiftung).

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