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Wem gehört das «Heilige Land»?

Christlich-theologische Überlegungen zur biblischen Landverheißung an Israel

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Edited By Berthold Schwarz

Die Beiträge in diesem Sammelband wollen dazu beitragen, aus christlich-theologischer Perspektive die Antwort auf die Frage zu präzisieren, wem das in den biblischen Überlieferungen dem Bundesvolk Israel verheißene Land gehört. Aus verschiedenen Blickwinkeln laden die Beiträge dazu ein, den theologischen Austausch hinsichtlich der «Landbesitzfrage» anzuregen und die Sinne für die theologische Urteilsbildung zu schärfen. Die vierzehn verschiedenen Autoren stimmen konfessionell und theologisch nicht in allem miteinander überein. Trotzdem liegt allen Beiträgen die Absicht zugrunde, fachrelevante Untersuchungsergebnisse vorzulegen, die eine ausgewogene und begründete Israellehre fördern und die einen «theologischen Astigmatismus» in der «Landbesitzfrage» vermeiden wollen.
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Vorwort der Herausgeber zur Reihe „Edition Israelogie“

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← viii | ix → VORWORT ZUR REIHE „EDITION ISRAELOGIE“ (EDIS)

Die Reihe „Edition Israelogie“ (EDIS) will Beiträge zu einer erneuerten Israellehre liefern. Sie adressiert dabei allerdings nicht Forschungsbereiche wie die klassische Judaistik, die Judentumskunde oder die Orientalistik. Solche Forschungszweige beschäftigen sich primär mit der wissenschaftlichen Erforschung des Judentums in der Vielfalt seiner Erscheinungsformen, wie sie in der Geschichte, in der Kultur, in der Religiosität, in der Philosophie und in jeweils unterschiedlichen Literaturgattungen erfasst werden können. Dabei wird von einem eher neutralen Standpunkt aus versucht, das Judentum zu verstehen.

‚Israelogie’ demgegenüber verfolgt eine andere Zielsetzung. Als Forschungsbereich wird die ‚Israelogie’ dankbar auf die Forschungsergebnisse der Judaistik, der Wissenschaft vom Judentum, der Orientalistik und ähnlicher, sich mit Israel oder dem Judentum bzw. mit der Semitistik im Allgemeinen beschäftigender Forschungsbereiche zurückgreifen, auch die Ergebnisse der alt-und neutestamentlichen Forschung wird sie berücksichtigen und auswerten. Doch im Rahmen dieser Verlagsreihe soll ‚Israelogie’ grundsätzlich und dezidiert als ein Teilbereich der christlichen Dogmatik verortet werden. Dabei ist u.a. die Frage relevant, wie die christliche Lehrbildung durch dogmatische Aussagen zum theologischen Verhältnis von Israel bzw. Judentum und christlicher Gemeinde bereichert und qualitativ modifiziert werden kann (bzw. teilweise modifiziert werden muss). Wir befinden uns also bewusst auf christlich-dogmatischem Terrain.Eine Abgrenzung zu und ggfs. eine Überschneidung mit anderen Forschungsbereichen überdenkt der Dogmatiker stets im Bereich der Prolegomena, um die Aufgaben der Dogmatik zu konkretisieren. Dort wäre eine Diskussion der Judaistik oder ggf. der Orientalistik bzw. der...

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