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Wem gehört das «Heilige Land»?

Christlich-theologische Überlegungen zur biblischen Landverheißung an Israel

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Edited By Berthold Schwarz

Die Beiträge in diesem Sammelband wollen dazu beitragen, aus christlich-theologischer Perspektive die Antwort auf die Frage zu präzisieren, wem das in den biblischen Überlieferungen dem Bundesvolk Israel verheißene Land gehört. Aus verschiedenen Blickwinkeln laden die Beiträge dazu ein, den theologischen Austausch hinsichtlich der «Landbesitzfrage» anzuregen und die Sinne für die theologische Urteilsbildung zu schärfen. Die vierzehn verschiedenen Autoren stimmen konfessionell und theologisch nicht in allem miteinander überein. Trotzdem liegt allen Beiträgen die Absicht zugrunde, fachrelevante Untersuchungsergebnisse vorzulegen, die eine ausgewogene und begründete Israellehre fördern und die einen «theologischen Astigmatismus» in der «Landbesitzfrage» vermeiden wollen.
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Vorwort und Einleitung Zum Tagungsband

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„Was lange währt, wird endlich …“ – fertig! So muss man wohl konstatieren, denn es hat eine Weile gedauert, bis im Anschluss an ein Symposion in Gießen, Ende August 2010, unter dem gleichnamigen Thema „Wem gehört das Land (Israel)?“ die damals gehaltenen Vorträge nun veröffentlicht werden konnten. Ob nach dieser langen Entstehungszeit das Ergebnis das sprichwörtliche Qualitätsurteil „wird endlich gut“ verdient, das müssen die Leserinnen und Leser entscheiden. Die Autoren und Herausgeber haben sich jedenfalls sehr engagiert, fundierte Beiträge zur „Landbesitzfrage Israels“ vorzulegen und damit zur theologischen Fachdiskussion einzuladen.

Die Vorträge dieses Sammelbandes wollen insgesamt einen Anstoß dazu lie-fern, aus christlich-theologischer Perspektive die Antwort auf die Frage zu präzisieren, wem denn nun das in den biblischen Überlieferungen dem Bundesvolk Israel von Gott-Jahwe zugesprochene und zukünftig verheißene Land gehört und ob solch eine Zusprechung an einen bestimmten Adressaten überhaupt gerechtfertigt sein kann. Die Referate wollen zudem aus unterschiedlichen Blickwinkeln dazu inspirieren, den theologischen und gemeindlich-kirchlichen Austausch hinsichtlich der „Landbesitzfrage“ anzuregen, dadurch das Hören aufeinander zu sensibilisieren und die Sinne für die theologische Urteilsbildung zu schärfen.

Insgesamt haben 14 Autoren unterschiedlicher konfessioneller und theologischer Prägung sowie aus unterschiedlichen gemeindlichen Hintergründen und theologischen Fachbereichen die Begrenzungspfähle des Themenfeldes eingeschlagen, das erkundet wird. Diese verschiedenen Autoren stimmen theologisch nicht in allem miteinander überein. Auch mag es Thesen und Aussagen geben, die die Herausgeber sowie die Autoren untereinander nicht vollumfänglich...

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