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Wem gehört das «Heilige Land»?

Christlich-theologische Überlegungen zur biblischen Landverheißung an Israel

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Edited By Berthold Schwarz

Die Beiträge in diesem Sammelband wollen dazu beitragen, aus christlich-theologischer Perspektive die Antwort auf die Frage zu präzisieren, wem das in den biblischen Überlieferungen dem Bundesvolk Israel verheißene Land gehört. Aus verschiedenen Blickwinkeln laden die Beiträge dazu ein, den theologischen Austausch hinsichtlich der «Landbesitzfrage» anzuregen und die Sinne für die theologische Urteilsbildung zu schärfen. Die vierzehn verschiedenen Autoren stimmen konfessionell und theologisch nicht in allem miteinander überein. Trotzdem liegt allen Beiträgen die Absicht zugrunde, fachrelevante Untersuchungsergebnisse vorzulegen, die eine ausgewogene und begründete Israellehre fördern und die einen «theologischen Astigmatismus» in der «Landbesitzfrage» vermeiden wollen.
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Landverheißung – Staatsgründung – aktuelle Bedrohung? Zur Zukunft Israels

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JOHANNES GERSTER

Als David Ben Gurion zum Ende des britischen Mandates über Palästina am 14. Mai 1948 in Tel Aviv den unabhängigen Staat Israel ausrief, konnte er allenfalls erahnen oder erhoffen, wie dieses Abenteuer Israel ausgehen werde.

Die Rechtslage war eindeutig: Die Vereinten Nationen hatten bereits am 29. November 1947 die Teilung Palästinas in einen jüdischen und einen arabischen Staat beschlossen. Die Juden in Palästina nutzten ihre Chance, gründeten ihren Staat Israel und hielten sich in den engen Grenzen, welche die UN vorgegeben hatte.

1. Israel war gewollt und abgelehnt

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