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Von Memel bis Allenstein

Die heutigen Bewohner des ehemaligen Ostpreußens: Memelland, Kaliningrader Gebiet, Ermland und Masuren

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Andrzej Sakson

Der Autor zeigt den Verlauf der sozialen, politischen und wirtschaftlichen Prozesse in den Regionen Memelland, Kaliningrader Gebiet, Ermland und Masuren nach 1945 auf. Er vergleicht ihre jeweiligen Entwicklungen kritisch miteinander und rekurriert dabei auf die Nationalbildungsprozesse im späten 19. Jahrhundert sowie die Ereignisse am Anfang des 20. Jahrhunderts. Die Analysen stützen sich auf eigene soziologische Feldforschung. Zahlreiche Interviews, direkte und indirekte Beobachtungen sowie quantitative Untersuchungen wurden durch Archivstudien und durch die Auswertung von amtlichen Dokumenten, Memoiren, Fachliteratur sowie Presseezeugnissen ergänzt.
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Kapitel VI: Postmigrationsgesellschaften im Transformationsprozess

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Kapitel VI

Postmigrationsgesellschaften im Transformationsprozess

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Der Untergang des real existierenden Sozialismus in Mittel- und Osteuropa in den Jahren 1989-1991 führte zum grundlegenden Wandel der politischen, wirtschaftlichen und sozialen Verhältnisse im ehemaligen Ostpreußen.

Der Zerfall der Sowjetunion ermöglichte die Entstehung eines souveränen litauischen Staates mit dem Bezirk Klaipėda (Memelland) als integraler Bestandteil. Das Kaliningrader Gebiet wurde als Exklave der Russischen Föderation zu einer „Insel“, die in den 1990er Jahren einen schweren wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Kollaps erlebte. Polen, das 1989 seine Souveränität wiedererlangte, begann, auch in Ermland und Masuren, mit dem mühevollen Aufbau der Marktwirtschaft und der Bürgergesellschaft.

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