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Personalentwicklung 2020

Wie die Megatrends Gender, Diversität und Quotierung die Personalentwicklung transformieren

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Ingelore Welpe

Personalentwicklung 2020 informiert darüber, wie sich Gender, Diversität, Quotierung und Individualisierung im Personalmanagement durchsetzen und im Kontext des demographischen Wandels die Personalentwicklung und die Personalführung transformieren. Personalentwicklung 2020 wird vor dem Hintergrund von Megatrends strategisch geplant, in einem systemischen Organisationsverständnis auf Ziele und Ergebnisse ausgerichtet und durch neue Rollen der PersonalentwicklerInnen wirkungsvoller. Genderkompetenz ist eine Metakompetenz in der sozialen Praxis des Personalmanagements und ein Kernelement für Personalführung als Leadership. Der Gegenstand von Personalmanagement und Personalführung sind nicht mehr Personen, sondern ihre Diversität, ihre Potentiale, ihre Interaktion und ihre Kommunikation. Unter Veränderungsdruck korrigieren Organisationen ihr Selbstkonzept, fordern den Nachweis, dass Personalentwicklung effektiv ist und dass Führungskräfte ihre Personalstrategie als Praxis verstehen. An Stelle von best practice gilt für eine zukunftsfähige Personalentwicklung 2020 das Konzept von best fit.
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Nachwort

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„The only person who likes change, is a wet baby“

Während hier Beiträge zur Personalentwicklung 2020 geschrieben werden und die Praxis überwiegend mehr oder weniger noch im Status quo der Personalentwicklung verharrt, veröffentlichen Zukunftsinstitute wie Signium International bereits Prognosen zur Unternehmensführung und zur Management-Agenda 2030 und für Berufe mit Zukunft. Als handlungsleitende Konzepte in Organisationen gelten Selbstorganisation, transformative Führung, werteorientierte Unternehmenskultur, der Blick auf das Ganze und die systemische Organisation. Es sind keineswegs neue Ideen. Längst sind sie von Experten der Zeit voraus in der Literatur beschrieben, lange eingefordert von den unterschiedlichsten progressiven gesellschaftlichen Gruppen außerhalb von betrieblichen Organisationen der Wirtschaftswelt. Die Trägheit vieler Organisationen wird in Bewegung gebracht seit die interne Konfrontation zwischen Führungskräften, Personalmanagern und selbstbewussterem Personals in Unternehmen zunimmt.

Der externe politische Handlungsdruck um die Einführung von Quoten, für Chancengleichheit, Vorurteilsfreiheit und der wirtschaftliche Wettbewerb um den Erhalt und Gewinn von Marktpositionen, Fachkräften und Experten und deren wertvolles knappes Humankapital befeuern den Mentalitätswechsel für die nachhaltige Zukunftsfähigkeit in der Personalführung und in der Personalentwicklung in den nächsten Jahren. Veränderung speist sich aus Reflexion und Selbsterkenntnis, aus Bildung, die resultiert aus interdisziplinärem Wissen und Können und dem strategischen Diskurs über geteilte Werte, soziale Bindungen und dazu Haltungen, die soziale Innovationen erst ermöglichen.

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