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Sichtweisen erfolgreicher Schulleiter

Eine Analyse zur Führung von Good-Practice-Schulen im Übergang Schule – Beruf in der internationalen Bodenseeregion

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Armin Sehrer

Schulen haben seit Jahren neue Freiheiten der Schulentwicklung. Diese Forschungsarbeit betrachtet dabei die Rolle der Schulleiter und geht der Frage nach, wie Schulen in Deutschland, Österreich und der Schweiz diese Freiheiten in der Berufsorientierung und im Übergangsmanagement von der Schule zum Beruf empfinden und nutzen. Mit einem Methodenmix werden Good-Practice-Schulen in der internationalen Bodenseeregion identifiziert. Die Sichtweisen der entsprechenden Schulleiter und Experten der Schulentwicklung wurden in Leitfadeninterviews erhoben und analysiert. In diesem Beitrag zur Übergangs-, Schulleiter- und Regionalforschung werden unterschiedliche Schulleitertypen herausgearbeitet und daraus ein heuristisches Modell sowie praxisrelevante und bildungspolitische Empfehlungen abgeleitet.
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5 Ergebnisse

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5.1 Relevante Ergebnisse der Schulleiterbefragung in BRÜCKE

Um die Bedeutung der Expertensichtweisen aus Good-Practice-Schulen einordnen und bewerten zu können, müssen diese mit anderen relevanten empirischen Daten verglichen werden. Eine Möglichkeit des Vergleichs wäre eine zusätzliche Befragung von „Bad-Practice-Schulen, die aber sowohl aus forschungsökonomischen Gründen, wie auch aus der forschungsethisch problematischen Situation heraus, dass Schulleiter gefunden werden müssten, denen nach einer entsprechend begründeten Analyse mitgeteilt würde, dass sie für die Untersuchung schlechter Schulen ausgewählt wären, nicht weiter verfolgt wird. Eine weitere Möglichkeit ist der Vergleich mit der Grundgesamtheit, die für einige Kategorien über die Eingangserhebung der Schulleiter aller Schulen der Sekundarstufe 1 möglich ist. Auch die Befragung der Lehrer und Schüler kann dafür herangezogen werden. Im folgenden Kapitel werden die relevanten Ergebnisse aus den weiteren BRÜCKE-Erhebungen dargestellt.281

5.1.1 Autonomiebeurteilung

In der Vollerhebung aller Schulen der Sekundarstufe 1 zeigt sich, dass sich knapp 94 Prozent der 285 auf diese Frage antwortenden Schulleiter rund um den Bodensee in ihrer Autonomie als frei bis sehr frei einstufen. 51,5 Prozent der Schulleiter sehen sich als sehr frei, 42,4 Prozent als eher frei und 6,1 Prozent als eher weniger frei. Die Antwortkategorie „keine Freiheit“ wurde nicht gewählt. Es gibt dabei keine signifikanten Unterschiede zwischen deutschen, schweizerischen und österreichischen Schulen. Die Bildungspläne und Vorgaben für die Schulen sind in allen drei Staaten so...

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