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Polnisch-deutsche Unternehmenskommunikation

Ansätze zu ihrer linguistischen Erforschung

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Edited By Sambor Grucza, Mariola Wierzbicka, Justyna Alnajjar and Pawel Bak

Der Band enthält Beiträge, die einem breiten Spektrum an Problemen aus dem Bereich der Unternehmenskommunikationsforschung gewidmet sind. Es offenbaren sich dabei viele Standpunkte, die allesamt zur Erweiterung des Wissenshorizonts beitragen und dazu verhelfen können, unterschiedliche Herangehensweisen kennenzulernen. Die meisten der präsentierten Beiträge stellen Forschungsergebnisse von Mitarbeitern der Universität Warschau und der Universität Rzeszów dar. Beide Orte nehmen bei der Erforschung der polnisch-deutschen Unternehmenskommunikation und des Wirtschaftsdeutschen in der germanistischen Landschaft Polens eine besondere Stellung ein.
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Lexikalische Eigenschaften der Unternehmensterminologie anhand von Beispielen aus dem deutschen und polnischen Handelsgesetzbuch: Gabriela Nitka

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Der vorliegende Beitrag geht an kommunikatives Handeln in Unternehmen aus dem rechtslinguistischen Blickwinkel heran, indem er die wichtigsten und zugleich grundlegenden Bezeichnungen des handelsrechtlichen Verkehrs anführt und charakterisiert. Anhand von zwei linguistischen und einem rechtswissenschaftlichen Schema werden die in den Unternehmenskommunikation auftretenden handelsrechtlichen Begriffe näher beschrieben und systematisiert. Darüber hinaus werden die formalen Gemeinsamkeiten und Unterschiede in den linguistischen und rechtswissenschaftlichen Aufgliederungsvorschlägen hervorgehoben und besprochen. Die Darstellung umfasst sowohl deutsche als auch polnische Fachbegriffe aus dem Bereich des Handelsrechts.

Die Kommunikationsaktivitäten und -prozesse, die in modernen Unternehmen auftreten, bilden aus dem fachsprachlichen Blickwinkel ein eng miteinander verzahntes, komplexes und mehrdimensionales Netz. Die sprachlich beziehungsreiche Matrix resultiert aus den fortschreitenden heterogenen Tätigkeitsbereichen und vielfältigen Aufgabenfeldern, die den durchschnittlichen Arbeitstag in den heutigen Unternehmen gestalten. Diese Problematik thematisiert die neuere Unternehmenskommunikationsforschung, indem sie über die Ausdifferenzierung und Schwerpunktverlagerung auf der Kommunikationsebene, wie sie in den Unternehmen über die letzten Jahre stattgefunden haben, spricht. „Dabei geht es darum, die traditionell durch unterschiedliche Kompetenzfelder definierten Aufgaben Finanzkommunikation, Öffentlichkeitsarbeit, Presse- und Medienarbeit, Mitarbeiterkommunikation, Sponsoring, Werbung, Umfrage-und Marktforschung, Events, Corporate Design und andere organisatorisch zusammenzuführen und (…) in einem Verantwortungsbereich zusammenzuführen.“1 Daraus ergibt sich, dass die alltäglichen Kommunikationsaktivitäten in den Unternehmen, wie Verhandlungen über Unternehmensfinanzen, Zusammenarbeit mit den Presse- und Medienagenturen, Gespräche mit den Vorgesetzten und zwischen den Mitarbeitern, Verhandlungen mit anderen wirtschaftlichen Subjekten wie Sponsoren, Werbeagen ← 241 | 242 → turen, Beratungsfirmen, Banken, Lieferanten und Dialog mit den Kunden von den Unternehmensmitarbeitern breites...

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