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Kultur im Transfer

Komparatistik in der Slowakei

Series:

Sandra Vlasta, Robert Gafrik and Stephan-Immanuel Teichgräber

Der Band gibt einen Einblick in den gegenwärtigen Stand der slowakischen Literaturwissenschaft, insbesondere der Komparatistik. Die Beiträge beruhen auf den Vorträgen einer Ringvorlesung, die durch eine Kooperation der Wiener Abteilung für Vergleichende Literaturwissenschaft mit dem Institut für Weltliteratur der Slowakischen Akademie der Wissenschaften in Bratislava entstanden ist. Die behandelten Themen reichen von dem Einfluss der indischen Kultur auf die deutschsprachige Literatur über die Problematik der Übersetzung in der Rezeption der Literaturen im mitteleuropäischen Raum, Konzeptualisierungsansätze zur literarischen Kommunikation, die Rezeption Franz Kafkas in der Tschechoslowakei bis hin zu postkolonialen Untersuchungen der afrikanischen Literaturen.
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Mária Bátorová - Der europäische Roman der literarischen Moderne „Das Feld des Möglichen“ in der Moderne des 20. Jahrhunderts

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Mária Bátorová

Der europäische Roman der literarischen Moderne „Das Feld des Möglichen“ in der Moderne des 20. Jahrhunderts

Abstract: This study is based on a comparative approach developed throughout several years of research focusing on Slovak literary modernism (in particular the novels of Jozef Cíger Hronský and on literary modernism of Central Europe, Western Europe and partly North America (novels by W. Gombrowicz, S. Márai, F. M. Dostojevsky, S. Zweig, A. Schnitzler, K. Čapek, E. Kästner, Th. Mann, A. Strindberg, K. Hamsun, W. Faulkner). It is anchored in some aspects of the theory of interliterariness of Dionýz Ďurišin and uses the concept of space of possibilities suggested by Pierre Bourdieu to model patterns of interactions between literary works across cultures and times. 

„Sich unterscheiden und etwas bedeuten ist ein und dasselbe.“ Diese Formulierung Benvenistes benutzt Pierre Bourdieu, um seinen Begriff ‚Raum des Möglichen‘ zu erklären.1 Er präzisiert, dass ‚,[d]ieser in Bezug auf die einzelnen Akteure transzendente Raum des Möglichen fungiert nach Art eines gemeinsamen Koordinatensystems und bewirkt, daß die zeitgenössischen Regisseure, auch wenn sie sich nicht bewusst aufeinander beziehen, objektiv durch ihr Verhältnis zueinander bestimmt sind.“2 Diese Konzeption Bourdieus bildet den Ausgangspunkt, auf die sich die folgende komparative Analyse stützt. Den weiteren Ausgangspunkt bilden die komparatistische Theorie und das Konzept von Henry H. Remak. Der Wissenschaftler – ganz gleich ob er Komparatist ist oder...

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