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Comparatio delectat II

Akten der VII. Internationalen Arbeitstagung zum romanisch-deutschen und innerromanischen Sprachvergleich- Innsbruck, 6.–8. September 2012- 2 Bände

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Eva Lavric and Wolfgang Pöckl

Vergleichen ist ein Grundbedürfnis des Menschen, um sich in der Welt zu orientieren; ein heuristisches, also erkenntnisförderndes Verfahren, das man auf allen Abstraktionsstufen anwenden kann. Die Beiträge dieses Bandes beweisen, dass Kontrastive Linguistik nicht nur konstruktive Beiträge zur Sprachtypologie, zum Sprachunterricht und zur Translation, sondern auch Kategorien zur Verfeinerung der Beschreibung sprachlicher Strukturen im Allgemeinen liefern kann. In den 52 Aufsätzen verbinden VertreterInnen der Romanistik, der Germanistik und der Translationswissenschaft hohe wissenschaftliche Ansprüche mit konsequenter Anwendungsorientierung. Mehrsprachige Wissenschaftskommunikation ist in diesem Band gelebte Praxis. Objekte der Analysen sind mehr als ein Dutzend verschiedener Sprachen.
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Aspetti semantici e pragmatici della costruzione causativa in italiano e in tedesco

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Unter “Kausativität” ist ein Ursache-Wirkungs-Verhältnis (i.w.S.) zu verstehen, das an ein Verb oder eine Verbalkonstruktion gebunden ist. Eine Möglichkeit, dieses Konzept auszudrücken, ist die Verwendung der analytischen Kausativkonstruktion aus kausativem Funktionsverb und einem beliebigen Vollverb im Infinitiv: it. Devo far aggiustare il motorino; Non la lascia partire; dt. Er lässt mich nicht gehen. Auf der Grundlage einer Korpusanalyse beschreibe ich zunächst das Funktionsspektrum der Konstruktion, das insgesamt sechs verschiedene Kausativitätstypen umfasst. Dann betrachte ich die relative Frequenz der verschiedenen Kausativkonstruktionen sowie die Kombinationspräferenzen für bestimmte Verbkategorien des Infinitivs. Abschließend wird eine gemeinsame pragmatische Grundfunktion aller Bedeutungsvarianten postuliert. Insgesamt zeigt sich, dass sich hinter einer nachweisbaren formalen und funktionalen Konvergenz der beiden Sprachen einige Divergenzen v.a. beim konkreten Gebrauch der italienischen und deutschen Kausativkonstruktionen verbergen.

Con “causatività” si intende un rapporto di causa ed effetto (in senso lato) legato ad un verbo o una costruzione verbale. Per esprimere questo concetto sia l’italiano che il tedesco ricorrono, tra le altre opzioni, ad una costruzione causativa perifrastica composta da un verbo funzionale causativo e un qualsivoglia verbo pieno all’infinito: it. Devo far aggiustare il motorino; Non la lascia partire; ted. Er lässt mich nicht gehen. Sulla base dell’analisi di un corpus descriverò dapprima il raggio semantico-funzionale di questa costruzione, individuando complessivamente sei diversi tipi di causatività. In seguito, mi occuperò della frequenza relativa delle diverse costruzioni causative nonché delle preferenze combinatorie a favore di determinate categorie verbali dell’inifinito....

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