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Comparatio delectat II

Akten der VII. Internationalen Arbeitstagung zum romanisch-deutschen und innerromanischen Sprachvergleich- Innsbruck, 6.–8. September 2012- 2 Bände

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Eva Lavric and Wolfgang Pöckl

Vergleichen ist ein Grundbedürfnis des Menschen, um sich in der Welt zu orientieren; ein heuristisches, also erkenntnisförderndes Verfahren, das man auf allen Abstraktionsstufen anwenden kann. Die Beiträge dieses Bandes beweisen, dass Kontrastive Linguistik nicht nur konstruktive Beiträge zur Sprachtypologie, zum Sprachunterricht und zur Translation, sondern auch Kategorien zur Verfeinerung der Beschreibung sprachlicher Strukturen im Allgemeinen liefern kann. In den 52 Aufsätzen verbinden VertreterInnen der Romanistik, der Germanistik und der Translationswissenschaft hohe wissenschaftliche Ansprüche mit konsequenter Anwendungsorientierung. Mehrsprachige Wissenschaftskommunikation ist in diesem Band gelebte Praxis. Objekte der Analysen sind mehr als ein Dutzend verschiedener Sprachen.
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Infinitivnominalisierungen von psychischen Verben im Deutschen und Rumänischen

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Die Untersuchungen von Infinitivnominalisierungen befassen sich überwiegend mit nomina actionis, d.h. mit Infinitivnomina von Handlungsverben (Abraham 1989, Ehrich 1991, Rathert 2007 für Deutsch, und Cornilescu 2001, Stan 2003 für Rumänisch). Wenig Aufmerksamkeit wurde den Infinitivnominalisierungen der Verben geschenkt, die psychische oder emotionale Zustände ausdrücken. Diese bilden eine Klasse von Nominalstrukturen mit deutlich bemerkenswerten Eigenschaften.

Dieser Beitrag schlägt eine vergleichende Studie von Psych-Infinitivnominalen auf Deutsch und Rumänisch, beruhend auf den Klassen von Psych-Verben und auf den theoretischen Annahmen über die funktionale Struktur der DP, vor. Wir erforschen die Wortstellung in Psych-Infinitivnominalisierungen, um zu zeigen, dass sie Argument-nehmende Nomina sind. Das Ziel dieses Beitrags ist es, eine Typologie von Psych-Nomina in den zwei Sprachen in Korrelation zu ihrer verbalen Basis zu skizzieren.

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