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Comparatio delectat II

Akten der VII. Internationalen Arbeitstagung zum romanisch-deutschen und innerromanischen Sprachvergleich- Innsbruck, 6.–8. September 2012- 2 Bände

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Eva Lavric and Wolfgang Pöckl

Vergleichen ist ein Grundbedürfnis des Menschen, um sich in der Welt zu orientieren; ein heuristisches, also erkenntnisförderndes Verfahren, das man auf allen Abstraktionsstufen anwenden kann. Die Beiträge dieses Bandes beweisen, dass Kontrastive Linguistik nicht nur konstruktive Beiträge zur Sprachtypologie, zum Sprachunterricht und zur Translation, sondern auch Kategorien zur Verfeinerung der Beschreibung sprachlicher Strukturen im Allgemeinen liefern kann. In den 52 Aufsätzen verbinden VertreterInnen der Romanistik, der Germanistik und der Translationswissenschaft hohe wissenschaftliche Ansprüche mit konsequenter Anwendungsorientierung. Mehrsprachige Wissenschaftskommunikation ist in diesem Band gelebte Praxis. Objekte der Analysen sind mehr als ein Dutzend verschiedener Sprachen.
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Traverser la Suède ou Voler à travers la Suède : Étude sur l’expression de la « manière » du déplacement dans deux traductions françaises d’un roman suédois

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MARIA FOHLIN

TRAVERSER LA SUÈDE OU VOLER À TRAVERS LA SUÈDE ÉTUDE SUR L’EXPRESSION DE LA « MANIÈRE »DU DÉPLACEMENT DANS DEUX TRADUCTIONS FRANÇAISES D’UN ROMAN SUÉDOIS1

In dieser Studie wird untersucht, auf welche Weise „Bewegungsart“ in der Konstruktion Bewegungsart-Verb + Richtung aus dem Schwedischen ins Französische übersetzt wird. Dazu wurden 100 Beispiele aus Selma Lagerlöfs Roman Nils Holgerssons wunderbare Reise und deren Entsprechungen in zwei französischen Übersetzungen analysiert. Die Studie zeigt, dass die beiden untersuchten französischen Übersetzungen in circa 60% der Fälle die Art der Bewegung wiedergegeben. Anhand von Beispielen wird illustriert, wie sich Kontext und Kotext darauf auswirken, dass die Bewegungsart in den französischen Übersetzungen nicht immer wiedergegeben werden muss. Generell gesehen bestätigt die Untersuchung frühere Forschungen, die gezeigt haben, dass die Art der Bewegung im Französischen (wie auch in anderen romanischen Sprachen) eine weniger wichtige Bedeutung hat als im Schwedischen (und in anderen germanischen Sprachen). Die Studie hat weiterhin ergeben, dass in den Fällen, in denen die Art der Bewegung in den Übersetzungen ausgedrückt wird, diese hauptsächlich durch ein Verb und nicht durch eine adverbielle Bestimmung formuliert wird. Als die prototypische Konstruktion im Französischen für die Wiedergabe einer Bewegungsart wird in etlichen Studien die adverbielle Bestimmung angeführt, die aber in unseren Daten eher selten ist.

Cette étude examine, dans une perspective de traduction suédois-français, l’expression du composant...

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