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Comparatio delectat II

Akten der VII. Internationalen Arbeitstagung zum romanisch-deutschen und innerromanischen Sprachvergleich- Innsbruck, 6.–8. September 2012- 2 Bände

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Eva Lavric and Wolfgang Pöckl

Vergleichen ist ein Grundbedürfnis des Menschen, um sich in der Welt zu orientieren; ein heuristisches, also erkenntnisförderndes Verfahren, das man auf allen Abstraktionsstufen anwenden kann. Die Beiträge dieses Bandes beweisen, dass Kontrastive Linguistik nicht nur konstruktive Beiträge zur Sprachtypologie, zum Sprachunterricht und zur Translation, sondern auch Kategorien zur Verfeinerung der Beschreibung sprachlicher Strukturen im Allgemeinen liefern kann. In den 52 Aufsätzen verbinden VertreterInnen der Romanistik, der Germanistik und der Translationswissenschaft hohe wissenschaftliche Ansprüche mit konsequenter Anwendungsorientierung. Mehrsprachige Wissenschaftskommunikation ist in diesem Band gelebte Praxis. Objekte der Analysen sind mehr als ein Dutzend verschiedener Sprachen.
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Syncrétisme des formes verbales et des clitiques sujets dans plusieurs variétés romanes vernaculaires et en français standard

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In diesem Aufsatz wird eine kontrastive Analyse des Klitika-Endungssystems im Standardfranzösischen und in mehreren romanischen Regionalvarietäten, die vollständige (Piemontesisch, okzitanische Mundarten von Chiomonte und Ramats (Italien)) oder partielle Subjektklitikaparadigmen (ligurische Mundarten von Bonifacio und Haute Roya) besitzen, vorgelegt. Aus der Analyse wird erkenntlich, dass in den Systemen, die Synkretismus sowohl in den Verbalendungen als auch im Subjektklitikaparadigma aufweisen, die Verbindung der Marker (Klitikum + Endung) die Markierung hervorruft und dass zwischen strikten Pro-Drop-Grammatiken und strikten Nicht-Pro-Drop-Grammatiken ein Kontinuum existiert, in dem mehrere Variablen ins Spiel kommen. Daher bietet es sich an, in dieser Varietätenart das Klitika-Endungssystem als ein Ganzes, das ein- und dasselbe Markierungssystem darstellt, zu analysieren.

Cet article propose une analyse contrastive du système clitiques-désinences en français standard et dans plusieurs variétés romanes vernaculaires possédant des paradigmes complets de clitiques sujet : piémontais, occitan de Chiomonte et des Ramats (Italie) ; ou des paradigmes partiels : parlers liguriens de Bonifacio et de la Haute Roya. Il ressort de l’analyse que, dans les systèmes présentant du syncrétisme à la fois dans les désinences verbales et dans le paradigme des clitiques sujets, c’est l’association des marques (clitique + désinence) qui produit le marquage, et que, entre grammaires strictement pro drop et grammaires strictement non pro drop, il existe un continuum dans lequel plusieurs variables entrent en jeu. C’est pourquoi il convient, dans ce type de variété, d’analyser le système clitiques-désinences comme un...

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