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Comparatio delectat II

Akten der VII. Internationalen Arbeitstagung zum romanisch-deutschen und innerromanischen Sprachvergleich- Innsbruck, 6.–8. September 2012- 2 Bände

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Eva Lavric and Wolfgang Pöckl

Vergleichen ist ein Grundbedürfnis des Menschen, um sich in der Welt zu orientieren; ein heuristisches, also erkenntnisförderndes Verfahren, das man auf allen Abstraktionsstufen anwenden kann. Die Beiträge dieses Bandes beweisen, dass Kontrastive Linguistik nicht nur konstruktive Beiträge zur Sprachtypologie, zum Sprachunterricht und zur Translation, sondern auch Kategorien zur Verfeinerung der Beschreibung sprachlicher Strukturen im Allgemeinen liefern kann. In den 52 Aufsätzen verbinden VertreterInnen der Romanistik, der Germanistik und der Translationswissenschaft hohe wissenschaftliche Ansprüche mit konsequenter Anwendungsorientierung. Mehrsprachige Wissenschaftskommunikation ist in diesem Band gelebte Praxis. Objekte der Analysen sind mehr als ein Dutzend verschiedener Sprachen.
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Vorwort

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Die internationalen Arbeitstagungen zum romanisch-deutschen und innerromanischen Sprachvergleich wurden im Jahr 1987 von dem hoch angesehenen Romanisten und Translatologen Gerd Wotjak ins Leben gerufen und bis 2003 an der Universität Leipzig im Vierjahresrhythmus abgehalten. Die sechste Veranstaltung dieser Serie fand 2008 an der Universität Innsbruck statt. Da die Feuertaufe als gelungen betrachtet werden konnte, wie unter anderem die fast 1000 Seiten umfassenden Tagungsakten1 zeigen, wurde die Reihe im bewährten Intervall fortgesetzt. Erfreulicherweise war der Zuspruch bei der Neuauflage im September 2012 erneut groß. Die Hoffnungen des Organisationsteams haben sich allesamt erfüllt. Renommierte Vertreterinnen und Vertreter ihres Fachs haben Maßstäbe gesetzt und dem wissenschaftlichen Nachwuchs Perspektiven eröffnet; das Gespräch zwischen den Generationen hat stattgefunden und gewiss auch Früchte getragen, und die erfreulich hohe Anzahl junger Teilnehmerinnen und Teilnehmer berechtigt zu einer günstigen Prognose, was die Vitalität der Kontrastiven Linguistik betrifft.

Obwohl man nackte Zahlen nicht überbewerten soll, war es doch ein gutes Signal, dass die Tagung gegenüber 2008 um einen Halbtag verlängert werden musste, um alle angenommenen Anmeldungen zeitlich unterbringen zu können, ohne mehr als zwei Sektionen parallel laufen lassen zu müssen. Die Anzahl der veröffentlichten Beiträge ist exakt gleich geblieben. Bezüglich der Länge der Beiträge mussten die Herausgeber etwas restriktiver verfahren als das letzte Mal, damit der Umfang der Tagungsbände im Rahmen der Finanzierbarkeit gehalten werden konnte.

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